Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

Offizieller Fedora-Fanshop

Fedora-Blog.de (News) - Do, 29/01/2015 - 22:46

Ruth Suehle hat heute auf der Ankündigungsliste des Fedora-Projektes verkündet, das es im Red Hat Cool Stuff Store ab sofort auch einen Bereich für Artikel mit dem Fedora-Banner gibt.

Laut Ruth war die Integration in den Red Hat Shop die schnellste und einfachste Lösung, um ein eigenes Inventar zu verwalten. Momentan ist die Anzahl der Artikel noch recht übersichtlich, aber falls genug Leute sich mit Fan-Artikeln eindecken, werden laut Ruth sicher auch noch weitere Artikel folgen.

Die aktuelle Auswahl ist somit quasi eine Art Test-Ballon, um zu sehen, ob es überhaupt genug Abnehmer für Artikel mit dem Fedora-Logo gibt.

Fedora reagiert auf kritische 0day-Lücke im Flash-Plugin

Fedora-Blog.de (News) - Do, 22/01/2015 - 21:12

Im Flash-Plugin von Adobe existiert zur Zeit eine kritische 0day-Lücke, die auch das jüngste Update des Flash-Plugins nicht geschlossen wurde.

Das Fedora Projekt reagiert darauf, indem es in Kürze ein Update für Fedoras Firefox-Paket auf Version 35.0-6 geben wird. Die einzige Änderung in dieser Version ist, dass das Flash-Plugin ab sofort standardmäßig deaktiviert ist.

Fedora 21: PackageKit macht Probleme

Fedora-Blog.de (News) - Do, 22/01/2015 - 20:21

In PackageKit und einigen abhängigen Komponenten wurden einige Bugs gefunden, die einerseits ein Update erfordern, andererseits aber auch genau das verhindern können.

Falls es in der letzten Zeit bei den so genannten Offline-Updates zu Probleme kam, sollte man PackageKit und Co mit folgendem Befehl aktualisieren:

su -c 'yum update --advisory=FEDORA-2015-0921'

Beim folgenden Update sollten u.a. PackageKit und libhif aktualisiert werden.

Sollte das Offline-Update nach dem Update noch immer nicht fehlerfrei funktionieren, hilft meistens

pkcon repair

sowie ein anschließender Reboot des Systems.

Quelle: Fedora Magazine

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen (ohne cron)

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 02/01/2015 - 21:25
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer nicht möchte, das mandb bei jedem Start des Systems ausgeführt wird, aber auch keinen Cron-Job dafür anlegen möchte, der kopiert einfach die Datei /usr/lib/systemd/system/mandb.timer mittels

su -c'cp /usr/lib/systemd/system/mandb.timer /etc/systemd/system/mandb.timer'

nach /etc/systemd/system/mandb.timer, um zu verhindern, das die Änderungen beim nächsten Update wieder überschrieben werden.

Anschließend wird einfach die Zeile

OnBootSec=15min

in den Abschnitt [Timer] der Datei /etc/systemd/system/mandb.timer eingefügt, um dafür zu sorgen, das mandb erst 15 Minuten nach dem Ende des Bootvorgangs ausgeführt wird.

Wer zusätzlich darauf verzichten kann, das dieser Timer täglich ausgeführt wird, kann zusätzlich noch die Zeile

OnCalendar=daily

in

OnCalendar=weekly

ändern und damit eine wöchentliche Ausführung von mandb erzwingen.

Danke an @donkrawallo für den Hinweis.

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 02/01/2015 - 09:58
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Fedora 21 wird bei jedem Systemstart der Service mandb gestartet, welcher die Handbuchseiten neu cached und indiziert, was den Bootvorgang entsprechend verlängert.

Wer keine Notwendigkeit darin sieht, das mandb bei jedem Systemstart ausgeführt wird, kann den Aufruf von mandb einfach wie folgt in einen Cronjob auslagern.

Zuerst wird der mandb Service mittels

su -c'systemctl disable mandb'

deaktiviert.

Anschließend wird unter /etc/cron.daily ein Cronjob für mandb angelegt

su -
nano /etc/cron.daily/mandb
chmod a+x /etc/cron.daily/mandb

Das Cronjob-Script sieht dabei wie folgt aus:

#!/bin/sh

/usr/bin/mandb —quiet
EXITVALUE=$?
if [ $EXITVALUE != 0 ]; then
  /usr/bin/logger -t mandb “ALERT exited abnormally with [$EXITVALUE]”
fi
exit 0

Ab dem nächsten (Neu)Start sollte das System spürbar schneller booten.

Danke an Jon Kent, welcher diesen Tip ursprünglich in seinem Blog gepostet hat.

Umstieg auf networkd und timesyncd

Fedora-Blog.de (News) - Do, 01/01/2015 - 10:31
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Version 210 (networkd) bzw. 213 (timesyncd) beherrscht systemd die Konfiguration von Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit mittels ntp. Da diese beiden Dienste jedoch anscheinend nicht automatisch aktiviert werden, muss man ein wenig von Hand nachhelfen:

Zuerst sollte man jedoch mittels

rpm -qa systemd\*

sicherstellen, das man systemd in der entsprechenden Version oder neuer verwendet.

Sofern man seine Netzwerkinterfaces per DHCP konfiguriert haben möchte, muss man als Vorbereitung zuerst eine ensprechende network-Unit unter /etc/systemd/network anlegen. Die Unit sollte als Dateinamen den Namen des Interfaces sowie .network als Dateiendung verwenden und folgenden Inhalt haben:

[Match]
Name=$Interface

[Network]
DHCP=yes

Der Platzhalter $Interface ist dabei durch den Namen des jeweiligen Interfaces zu ersetzen.

Anschließend kann man die alten Services (main und ntpd) deaktivieren und durch die systemd Pendants ersetzen:

su -c'systemctl disable main'
su -c'systemctl disable ntpd'
su -c'systemctl enable systemd-networkd'
su -c'systemctl enable systemd-timesyncd'

Wer bereits während des Bootens ein aktives Netzwerkinterface (z.B. für NFS oder Samba) benötigt, kann zusätzlich noch systemd-networkd-wait-online aktivieren:

su -c'systemctl enable systemd-networkd-wait-online'

Ab dem nächsten (Neu)Start des Systems übernimmt systemd die Konfiguration der Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit.

Basierend auf einem Betrag von Stefan Betz

Setting up TP-Link TL-SG108E with Linux

Shredzone - Di, 30/12/2014 - 00:57

Frankly, I didn’t expect it and I was somewhat disappointed when I found out that the TP-Link TL-SG108E Easy Smart Switch (and its little brother TL-SG105E) cannot be configured via web browser. And I was even more disappointed when I found out that, even though Linux and MacOS were listed on the retail box, the configuration tool Easy Smart Configuration Utility runs on Windows only. And they mean it! When started in a Windows VM, the utility does not see any switches.

So the devices are rather cheap for a smart switch, but they still come with a price: no web interface.

However, thanks to some help in the interwebs, I was finally able to run the Configuration Utility on Fedora Linux. It’s not that easy, though.

2014-12-29T23:57:48Z

Weihnachtspause

Fedora-Blog.de (News) - Di, 23/12/2014 - 21:26

Fedora-Blog.de macht ein paar Tage Pause, um neue Kräfte zu tanken und meldet sich  Anfang Januar wieder zurück.

Allen Lesen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bis dann, man liest sich …

Diskussionen um die Firewall-Defaults von Fedora Workstation

Fedora-Blog.de (News) - Do, 18/12/2014 - 22:35

Kurz vor dem Release von Fedora 21 ist auf der Entwickler-Liste eine Diskussion darüber entbrannt, was die richtigen Standard-Einstellungen für die in Fedora Workstation verwendete Firewall sind.

Konkret drehte sich die Diskussion darum, ob alles Ports ab einschließlich 1025 standardmäßig geöffnet oder geschlossen sein sollen. Im Laufe der Diskussion kristallisierte sicher heraus, dass das eigentliche Problem eher ist, das der Anwender momentan keinerlei Rückmeldung darüber bekommt, wenn ein Programm auf einem Port > 1024 kommunizieren will. Falls der Port geschlossen ist, bekommt der Anwender im besten Fall von der Anwendung eine Fehlermeldung, bei einem offenen Port hingegen merkt der Anwender gar nicht, auf welchen Ports ein Programm kommuniziert.

Vor dem Hintergrund dieser sprichwörtlichen Wahl zwischen Pest und Cholera haben sich die Fedora-Entwickler dazu entschlossen, standardmäßig alle Ports > 1024 zu öffnen. Wer mit dieser Standard-Einstellung nicht einverstanden ist, kann in den Firewall-Einstellungen einfach eine andere Zone als “Fedora Workstation” verwenden.

Firefox ohne OpenH264-Codec-Download

Fedora-Blog.de (News) - Mo, 01/12/2014 - 20:24
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer sich bislang gefragt hat, warum der Firefox von Fedora den von Cisco gespendeten OpenH264-Codec nicht automatisch herunterlädt, dem sei gesagt, das der Download aus (lizenz)rechtlichen Gründen standardmäßig in den Fedora-Paketen von Firefox ab 33.1-2 deaktiviert ist.

Wer den automatischen Codec-Download wieder reaktivieren möchte, der muss dafür zuerst about:config öffnen und dort folgende Boolean-Werte anlegen und auf true setzen:

media.gmp-gmpopenh264.autoupdate
media.gmp-gmpopenh264.enabled

Zum Schluss muss noch der Wert media.gmp-gmpopenh264.provider.enabled ebenfalls auf true geändert werden. Nach einem Neustart von Firefox sollte dieser den Codec wieder automatisch herunterladen und nutzen.

light-locker: Ein Session-Locker für LightDM

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 29/11/2014 - 17:27

Wem der X-Screensaver bzw. xflock4 zu hässlich ist, weil sie sich nur bedingt in aktuelle Versionen von Xfce und Co integrieren, dem sei light-locker als mögliche Alternative ans Herz gelegt.

light-locker ist ein Session-Locker, der LightDM als Sperrbildschirm verwendet und so ein konsistenteres Aussehen zwischen Login- und Sperrbildschirm ermöglicht. Momentan steht light-locker jedoch nur über ein COPR als Fedora-Paket zur Verfügung.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Do, 01/01/1970 - 01:00