Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

libsolv und hawkey legen dnf lahm

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 2014-04-18 15:00

Wer dnf als Paketmanager verwendet, wird wahrscheinlich momentan mit der Fehlermeldung

AttributeError: No such checksum.

konfrontiert, sobald man versucht, sein System auf dem aktuellen Stand zu halten.

Ursache dafür ist wohl eine Inkompatibilität zwischen libsolv 0.6 und hawkey 0.4.12.

Um das Problem zu beheben, hilft nur, kurzzeitig auf yum zurück zu greifen und hawkey mit Hilfe von yum zu aktualisieren:

su -c'yum update hawkey'

Anschließend sollte dnf wieder wie gewohnt funktionieren und die verbleibenden Updates ohne Probleme installieren.

Thermald: Retter vor dem Hitzetod

Fedora-Blog.de (News) - So, 2014-04-13 11:55

Thermald ist ein Daemon, der im Hintergrund läuft und die Temperatur des Systems überwacht und, sobald ein bestimmter Wert überschritten wird, verschiedene Kühlungsfunktionen aktiviert, um das System wieder auf eine unkritische Temperatur herunter zu kühlen.

Thermald gibt es momentan nur im COPR von hardons123 und dort auch nur für Fedora 20 und Rawhide. Es gibt jedoch auch ein Review-Request für die Aufnahme in die offiziellen Fedora-Repositories.

Da der systemd Service von thermald gemäß den Richtlinien des Fedora-Projektes nicht standardmäßig aktiviert ist, muss dies nach der Installation noch mittels

su -
systemctl enable thermald.service
systemctl start thermald.service

manuell nachgeholt werden.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Nautilus: PDF-Dateien in einer Sandbox öffnen

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 2014-04-05 13:40
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer des öfteren PDFs aus dem Internet herunterlädt oder einfach nur so auf Nummer sicher gehen möchte, das eventuell darin enthaltene Schädlinge bei ihm Schaden anrichten, sollte PDFs am besten in einer Sandbox anzeigen. Wie das mit Nautilus zu bewerkstelligen ist, zeigt das folgende HowTo.

Zuerst werden die Pakete nautilus-actions und policycoreutils-sandbox benötigt, die mittels

su -c'yum install nautilus-actions policycoreutils-sandbox'

installiert werden können.

Anschließend wird eine Datei namens fb17582e-91fc-4f14-9208-e1213587bc20.desktop und mit folgendem Inhalt erstellt:

[Desktop Entry]
Type=Action
Name[de_DE]=In Sandbox öffnen
Name[de]=In Sandbox öffnen
Tooltip[de_DE]=öffnet das Dokument in einer Sandbox
Tooltip[de]=öffnet das Dokument in einer Sandbox
ToolbarLabel[de_DE]=In Sandbox öffnen
ToolbarLabel[de]=In Sandbox öffnen
Icon[de_DE]=evince
Icon[de]=evince
Profiles=profile-zero;

[X-Action-Profile profile-zero]
Name[de_DE]=Vorgabeprofil
Name[de]=Vorgabeprofil
Exec=sandbox -X -t sandbox_x_t /usr/bin/evince %F
Basenames=*.pdf;
MimeTypes=application/pdf;

Nachdem im nächsten Schritt nautilus-actions-config-tool gesartet wurde, wählt man dort im Menü “Werkzeuge” den Importassistenten aus und importiert die soeben erstellte Datei.

Anschließend findet man im Nautilus-Kontextmenü von PDF-Dateien ein neues Untermenü namens Nautilus-Actions actions, in dem sich unser Eintrag zum Öffnen von PDF-Dateien in einer Sandbox befindet.

Fliegt java-1.5.0-gcj aus Fedora?

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 2014-04-04 23:35

Der Paketmaintainer Deepak Bhole hat heute auf der Entwicklerliste angekündigt, das java-1.5.0-gcj Paket nicht weiter zu betreuen und am 08. April in der Paketdatenbank von Fedora als verwaist zu markieren, damit es aus der Distribution entfernt werden kann.

In Richtung möglicher Interessenten für die Betreuung des Paketes merkt er noch kurz an, das es allmählich an der Zeit sei, java-1.5.0-gcj ungeachtet der Folgen für pdftk aus Fedora zu entfernen.

Sollte sich niemand melden, der bereit ist, die Betreuung des java-1.5.0-gcj Paketes zu übernehmen, würde das Paket in der Tat in Fedora 21 nicht mehr enthalten sein.

F20: SANE und trotzdem keinen Scanner?

Shredzone - Fr, 2014-01-31 01:02

Falls sich mal jemand wundert, warum unter Fedora 20 der Scanner auf einmal nicht mehr gefunden wird:

sudo yum install sane-backends-drivers-scanners

löst das Problem. Das Paket wird aus irgendeinem Grund nicht automatisch mitinstalliert.

2014-01-30T23:02:43Z

fedorablog.de stellt den Betrieb ein

Fedorablog.de (News) - Mo, 2009-09-07 23:33

Die Arbeit an einem Blog kostet ziemlich viel Zeit. Zeit, die ich (wie man sieht) immer weniger erübrigen kann. Leider hat die Website in den letzten knapp vier Jahren nicht die kritische Masse erreicht, um zu einem echten Community-Projekt zu werden.

Jetzt ist abzusehen, dass Red Hat die Unterzeichnung eines Vertrages für die Nutzung der Domain und des Fedora-Markenzeichens anfordern wird. Ich verstehe Red Hats Gründe dafür und erkenne an, dass sie sich nach erheblicher Kritik bereits auf die Community zubewegt haben. Ich habe es mir dennoch überlegt, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es unter den oben genannten Voraussetzungen für mich keinen Sinn macht, diesen Vertrag mit seinen rechtlichen Anforderungen als zusätzliche Hürde mitzunehmen. Ich habe mich also entschlossen, das fedorablog.de zu schließen.

Einige Fedora-bezogene Artikel, zum Beispiel die Installation von Google Earth, werde ich im Laufe des Oktobers in das Fedora Wiki umziehen. Allgemeinere Artikel, zum Beispiel über HDR-Fotografie, werde ich in mein privates Blog stellen und in Zukunft sicher noch um weitere ergänzen. Repowatch ist bereits auf meine private Domain umgezogen und steht unter http://repowatch.shredzone.net zur Verfügung. Bitte stellt gegebenenfalls euren RSS-Reader auf die neue Adressen um.

So bleibt mir jetzt, mich bei meinen Lesern für ihre Treue zu bedanken. Hoffentlich war der eine oder andere Artikel interessant oder hilfreich. Dank schulde ich auch meinen Mitautoren, die das Blog mit ihren Artikeln bereichert oder mir gute Hinweise gegeben hatten.

Macht’s gut, und danke für den Fisch! ;-)

NACHTRAG: Danke für die vielen netten Kommentare und E-Mails! Vor allem eine E-Mail war sehr interessant, und bei Red Hat tut sich etwas bezüglich des Vertrages. Ich weiß zwar noch nicht, wohin das führt, aber vielleicht solltet ihr eure Bookmarks noch nicht gleich entsorgen. ;-)

Do, 1970-01-01 02:00