Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

Workaround: Google-Kalender mit Evolution 3.16 abonnieren

Fedora-Blog.de (News) - Do, 26/03/2015 - 19:41
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Evolution Version 3.16 wird allem Anschein nach wohl nicht in der Lage sein, Google-Kalender direkt aus Evolution heraus zu abonnieren.

Es gibt jedoch einen relativ einfachen Workaround, um auch mit Evolution 3.16 Google-Kalender zu abonnieren:

  1. Man besorgt sich die Kalender-IDs aller Kalender, die man abonnieren möchte, aus der Google-Kalender Weboberfläche, indem man dort die Einstellungen öffnet, in den Reiter “Kalender” wechselt und dort die Details der jeweiligen Kalender aufruft.
  2. In den Details findet man die Kalender-ID im Bereich “Kalenderadresse” neben den Buttons für XML, ICAL und HTML.
  3. Nun wechselt man in Evolution in das Kalender-Modul und legt einen neuen CalDAV-Kalender an.
  4. Als URL für den Kalender gibt man https://www.google.com/calendar/dav/[Kalender-ID ]/events/ ein und als Benutzername den Google-Benutzernamen ohne @gmail.com Suffix

Die oben genannten Schritte 3 und 4 widerholt man für jeden Google-Kalender, den man mit Evoluton abonnieren möchte.

Fedora 22: Lazarus derzeit nicht benutzbar

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 25/03/2015 - 20:00

Wer selber Software mit Hilfe der Entwicklungsumgebung Lazarus entwickelt, sollte einstweilen von einem Upgrade auf Fedora 22 absehen, da Lazarus und auch damit compilierte Anwendungen derzeit unter Fedora 22 nicht benutzbar sind (Bugreport).

 

Fedora 22: Abonnieren von Google Kalendern funktioniert nicht mehr

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 25/03/2015 - 15:30

In der Evolution Version 3.16 scheint es nicht mehr möglich zu sein, Google Kalender zu abonnieren, da man lediglich eine leere Liste der Kalender angezeigt bekommt (Bugreport).

Das Problem scheint jedoch bereits im Code-Zweig für Evolution 3.18 korrigiert worden zu sein. Da dafür jedoch Änderungen an der API notwendig waren, können die Änderungen nicht nach Evolution 3.16 zurück portiert werden.

Ein möglicher Workaround (der zumindest bei mir nicht funktionierte) ist, wie folgt vorzugehen:

Einrichtung eines CalDAV-Kalenders in Evolution

Einrichtung eines CalDAV-Kalenders in Evolution

  • Einen neuen CalDAV-Kalender anlegen
  • Als URL für den Kalender https://www.google.com/calendar/dav/ verwenden
  • Als Benutzer-Namen den Google-Benutzernamen ohne das @gmail.com Suffix angeben
  • Auf “Kalender suchen” klicken

Wenn alles geklappt hat, sollte man jetzt eine Liste seiner Kalender angezeigt bekommen.

Fedora 22: flackernder GDM-Login Bildschirm

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 25/03/2015 - 14:10

Beim unter Fedora 22 verwendeten GDM 3.16 kann es in Verbindung mit Intel-GPUs dazu kommen, das der Login-Bildschirm stark flackert, sobald die Maus oder Tastatur benutzt (Fehlerberichte hier und hier). Einige Anwender berichten jedoch, das es sich hierbei wohl eher um ein Problem mit dem Kernel 4.0 zu handeln scheint, da das Problem mit einem Kernel <= 3.19 nicht auftreten scheint.

Der derzeit einzige Workaround für das Problem ist, den GDM Login-Bildschirm wieder unter dem X-Server ausführen zu lassen (HowTo).

Fedora 22: GDM wieder unter X laufen lassen

Fedora-Blog.de (News) - Do, 19/03/2015 - 21:34
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Mit Fedora 22 wird der Login-Screen des Gnome Display-Managers GDM standardmäßig Wayland verwenden, während die Gnome-Sitzungen weiterhin unter dem X-Server ausgeführt werden.

Wer dem GDM die Nutzung von Wayland (z.B. wegen Anzeigeproblemen) wieder abgewöhnen möchte, der muss lediglich die Datei /etc/gdm/custom.conf editieren und unter [daemon] folgende Zeile einfügen:

WaylandEnable=false

Ab dem nächsten Neustart des GDM wird dieser wieder wie bisher den X-Server für den Login-Screen verwenden.

Doppelte Kalenderwoche 13 im Kalender von Gnome 3.10

Fedora-Blog.de (News) - Di, 10/03/2015 - 12:14

Unser Leser Martin Pfeifer hat uns auf einen etwas kuriosen Fehler im Kalender von Gnome 3.10.2 aufmerksam gemacht: Die Kalenderwoche 13 wird dort doppelt angezeigt.

Doppelte KW 13 Falls jemand weitere Informationen zu diesem Fehler (Bugzilla-Nummer, Workaround etc) hat, kann er sich gerne via Kommentar oder Kontaktformular bei uns melden.

VLC auf Version 2.2 updaten

Fedora-Blog.de (News) - Mo, 09/03/2015 - 17:49
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Momentan wird von rpmFusion das Update für VLC auf die Version 2.2 verteilt. Dieses Update lässt sich momentan jedoch aufgrund einer fehlenden Abhängigkeit nicht installieren.

Seit Version 2.2 benötigt das Paket vlc-core das Paket libgpg-error, welches zur Zeit jedoch noch im updates-testing Repository verweilt. Um das Update dennoch zu installieren, muss folgender Befehl für das Update verwendet werden:

su -c'yum update vlc\* --enablerepo=updates-testing'

Offizieller Fedora-Fanshop

Fedora-Blog.de (News) - Do, 29/01/2015 - 22:46

Ruth Suehle hat heute auf der Ankündigungsliste des Fedora-Projektes verkündet, das es im Red Hat Cool Stuff Store ab sofort auch einen Bereich für Artikel mit dem Fedora-Banner gibt.

Laut Ruth war die Integration in den Red Hat Shop die schnellste und einfachste Lösung, um ein eigenes Inventar zu verwalten. Momentan ist die Anzahl der Artikel noch recht übersichtlich, aber falls genug Leute sich mit Fan-Artikeln eindecken, werden laut Ruth sicher auch noch weitere Artikel folgen.

Die aktuelle Auswahl ist somit quasi eine Art Test-Ballon, um zu sehen, ob es überhaupt genug Abnehmer für Artikel mit dem Fedora-Logo gibt.

Fedora reagiert auf kritische 0day-Lücke im Flash-Plugin

Fedora-Blog.de (News) - Do, 22/01/2015 - 21:12

Im Flash-Plugin von Adobe existiert zur Zeit eine kritische 0day-Lücke, die auch das jüngste Update des Flash-Plugins nicht geschlossen wurde.

Das Fedora Projekt reagiert darauf, indem es in Kürze ein Update für Fedoras Firefox-Paket auf Version 35.0-6 geben wird. Die einzige Änderung in dieser Version ist, dass das Flash-Plugin ab sofort standardmäßig deaktiviert ist.

Fedora 21: PackageKit macht Probleme

Fedora-Blog.de (News) - Do, 22/01/2015 - 20:21

In PackageKit und einigen abhängigen Komponenten wurden einige Bugs gefunden, die einerseits ein Update erfordern, andererseits aber auch genau das verhindern können.

Falls es in der letzten Zeit bei den so genannten Offline-Updates zu Probleme kam, sollte man PackageKit und Co mit folgendem Befehl aktualisieren:

su -c 'yum update --advisory=FEDORA-2015-0921'

Beim folgenden Update sollten u.a. PackageKit und libhif aktualisiert werden.

Sollte das Offline-Update nach dem Update noch immer nicht fehlerfrei funktionieren, hilft meistens

pkcon repair

sowie ein anschließender Reboot des Systems.

Quelle: Fedora Magazine

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen (ohne cron)

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 02/01/2015 - 21:25
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer nicht möchte, das mandb bei jedem Start des Systems ausgeführt wird, aber auch keinen Cron-Job dafür anlegen möchte, der kopiert einfach die Datei /usr/lib/systemd/system/mandb.timer mittels

su -c'cp /usr/lib/systemd/system/mandb.timer /etc/systemd/system/mandb.timer'

nach /etc/systemd/system/mandb.timer, um zu verhindern, das die Änderungen beim nächsten Update wieder überschrieben werden.

Anschließend wird einfach die Zeile

OnBootSec=15min

in den Abschnitt [Timer] der Datei /etc/systemd/system/mandb.timer eingefügt, um dafür zu sorgen, das mandb erst 15 Minuten nach dem Ende des Bootvorgangs ausgeführt wird.

Wer zusätzlich darauf verzichten kann, das dieser Timer täglich ausgeführt wird, kann zusätzlich noch die Zeile

OnCalendar=daily

in

OnCalendar=weekly

ändern und damit eine wöchentliche Ausführung von mandb erzwingen.

Danke an @donkrawallo für den Hinweis.

Fedora 21: Bootvorgang beschleunigen

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 02/01/2015 - 09:58
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Fedora 21 wird bei jedem Systemstart der Service mandb gestartet, welcher die Handbuchseiten neu cached und indiziert, was den Bootvorgang entsprechend verlängert.

Wer keine Notwendigkeit darin sieht, das mandb bei jedem Systemstart ausgeführt wird, kann den Aufruf von mandb einfach wie folgt in einen Cronjob auslagern.

Zuerst wird der mandb Service mittels

su -c'systemctl disable mandb'

deaktiviert.

Anschließend wird unter /etc/cron.daily ein Cronjob für mandb angelegt

su -
nano /etc/cron.daily/mandb
chmod a+x /etc/cron.daily/mandb

Das Cronjob-Script sieht dabei wie folgt aus:

#!/bin/sh

/usr/bin/mandb —quiet
EXITVALUE=$?
if [ $EXITVALUE != 0 ]; then
  /usr/bin/logger -t mandb “ALERT exited abnormally with [$EXITVALUE]”
fi
exit 0

Ab dem nächsten (Neu)Start sollte das System spürbar schneller booten.

Danke an Jon Kent, welcher diesen Tip ursprünglich in seinem Blog gepostet hat.

Umstieg auf networkd und timesyncd

Fedora-Blog.de (News) - Do, 01/01/2015 - 10:31
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit Version 210 (networkd) bzw. 213 (timesyncd) beherrscht systemd die Konfiguration von Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit mittels ntp. Da diese beiden Dienste jedoch anscheinend nicht automatisch aktiviert werden, muss man ein wenig von Hand nachhelfen:

Zuerst sollte man jedoch mittels

rpm -qa systemd\*

sicherstellen, das man systemd in der entsprechenden Version oder neuer verwendet.

Sofern man seine Netzwerkinterfaces per DHCP konfiguriert haben möchte, muss man als Vorbereitung zuerst eine ensprechende network-Unit unter /etc/systemd/network anlegen. Die Unit sollte als Dateinamen den Namen des Interfaces sowie .network als Dateiendung verwenden und folgenden Inhalt haben:

[Match]
Name=$Interface

[Network]
DHCP=yes

Der Platzhalter $Interface ist dabei durch den Namen des jeweiligen Interfaces zu ersetzen.

Anschließend kann man die alten Services (main und ntpd) deaktivieren und durch die systemd Pendants ersetzen:

su -c'systemctl disable main'
su -c'systemctl disable ntpd'
su -c'systemctl enable systemd-networkd'
su -c'systemctl enable systemd-timesyncd'

Wer bereits während des Bootens ein aktives Netzwerkinterface (z.B. für NFS oder Samba) benötigt, kann zusätzlich noch systemd-networkd-wait-online aktivieren:

su -c'systemctl enable systemd-networkd-wait-online'

Ab dem nächsten (Neu)Start des Systems übernimmt systemd die Konfiguration der Netzwerkinterfaces sowie die Synchronisation der Systemzeit.

Basierend auf einem Betrag von Stefan Betz

Setting up TP-Link TL-SG108E with Linux

Shredzone - Di, 30/12/2014 - 00:57

Frankly, I didn’t expect it and I was somewhat disappointed when I found out that the TP-Link TL-SG108E Easy Smart Switch (and its little brother TL-SG105E) cannot be configured via web browser. And I was even more disappointed when I found out that, even though Linux and MacOS were listed on the retail box, the configuration tool Easy Smart Configuration Utility runs on Windows only. And they mean it! When started in a Windows VM, the utility does not see any switches.

So the devices are rather cheap for a smart switch, but they still come with a price: no web interface.

However, thanks to some help in the interwebs, I was finally able to run the Configuration Utility on Fedora Linux. It’s not that easy, though.

2014-12-29T23:57:48Z

Weihnachtspause

Fedora-Blog.de (News) - Di, 23/12/2014 - 21:26

Fedora-Blog.de macht ein paar Tage Pause, um neue Kräfte zu tanken und meldet sich  Anfang Januar wieder zurück.

Allen Lesen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bis dann, man liest sich …

Diskussionen um die Firewall-Defaults von Fedora Workstation

Fedora-Blog.de (News) - Do, 18/12/2014 - 22:35

Kurz vor dem Release von Fedora 21 ist auf der Entwickler-Liste eine Diskussion darüber entbrannt, was die richtigen Standard-Einstellungen für die in Fedora Workstation verwendete Firewall sind.

Konkret drehte sich die Diskussion darum, ob alles Ports ab einschließlich 1025 standardmäßig geöffnet oder geschlossen sein sollen. Im Laufe der Diskussion kristallisierte sicher heraus, dass das eigentliche Problem eher ist, das der Anwender momentan keinerlei Rückmeldung darüber bekommt, wenn ein Programm auf einem Port > 1024 kommunizieren will. Falls der Port geschlossen ist, bekommt der Anwender im besten Fall von der Anwendung eine Fehlermeldung, bei einem offenen Port hingegen merkt der Anwender gar nicht, auf welchen Ports ein Programm kommuniziert.

Vor dem Hintergrund dieser sprichwörtlichen Wahl zwischen Pest und Cholera haben sich die Fedora-Entwickler dazu entschlossen, standardmäßig alle Ports > 1024 zu öffnen. Wer mit dieser Standard-Einstellung nicht einverstanden ist, kann in den Firewall-Einstellungen einfach eine andere Zone als “Fedora Workstation” verwenden.

Do, 01/01/1970 - 01:00