Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

Entwicklung von Fedora 25 kommt in die heiße Phase

Fedora-Blog.de (News) - Di, 26/07/2016 - 22:10

Gemäß dem Zeitplan für Fedora 25 wurde heute im Fedora GIT der Entwicklungszweig für Fedora 25 vom Hauptzweig („master“) abgespalten, womit die Entwicklung von Fedora 25 in die heiße Phase einbiegt.

Falls sich jemand wundern sollte, das so bald nach dem Release von Fedora 24 schon das Branching von Fedora 25 erfolgt: Da bei Fedora 24 der Release-Termin unüblicherweise einige Monate hinter dem von Gnome lag, wurde für Fedora 25 ein verkürzter Release-Zyklus beschlossen, indem man z.B. auf ein komplettes Rebuild der Pakete für Fedora 25 verzichtet. Features und neue Funktionen, die ein solches Mass-Rebuild erfordern würden, wurden in Folge dessen auf Fedora 26 verschoben.

Sofern es zu keinen größeren Problemen während der Entwicklung von Fedora 25 kommt, soll Fedora 25 Anfang November freigeben werden.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Chromium ist jetzt in den offiziellen Fedora Repositories verfügbar

Fedora-Blog.de (News) - Di, 26/07/2016 - 18:52

Kurz notiert: Seit gestern sind Chromium-Pakete im updates-testing Repository von Fedora 24 verfügbar. Ob es auch Pakete für Fedora 23 geben wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Wer nicht warten möchte, bis Chromium im regularen updates Repository landet, kann es einfach mittels

su -c'dnf install chromium --enablerepo=updates-testing'

installieren.

Es kann jedoch vorkommen, das Chromium einzelne Seiten nicht anzeigen kann, wenn parallel Google Chrome installiert und Chromium so konfiguriert ist, das es das Flash-Plugin von Google Chrome verwendet.

Update: Ich sehe gerade, das Chromium noch nicht im updates-testing Repository gelandet ist, sondern nur in der Warteschleife für den nächsten Push von Updates in die Repositories hängt. Es sollte aber trotzdem nicht mehr all zu lange dauern, bis Chromium in updates-testing gelandet ist.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

GNOME Maps ist zur Zeit unbrauchbar

Fedora-Blog.de (News) - Di, 19/07/2016 - 20:35

Seit einigen Tagen, genauer gesagt seit dem 11.07.2016 ist GNOME Maps („Karten“) mehr oder weniger unbrauchbar, da es keine Karten mehr anzeigt.

Schuld daran ist eine Änderung der Lizenzbedingungen bei MapQuest, deren Dienste man bislang nutzte. Statt bislang unbegrenzter Kartenauschnitte („Tiles“) sind ab sofort nur noch 15.000 Abrufe pro Monat kostenlos. Erschwerend kommt für die Entwickler von GNOME Maps hinzu, das MapQuest in der kostenlosen Version keinerlei Statistiken bereitgestellt hat, so dass man gar nicht sagen kann, wie viele Abrufe von Tiles man pro Monat „verursacht“. Momentan steht mit mehreren Anbietern von Kartendaten in Kontakt, um möglichst schnell eine gangbare Lösung für das Problem zu haben.

Chromium ist bald offizieller Bestandteil von Fedora

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 08/07/2016 - 21:09

Was lange währt, wird endlich gut: Der Review-Request für Chromium, hat heute endlich das Flag „fedora?review+“ für ein positiv abgeschlossenes Review bekommen, womit einer Aufnahme der Chromium-Pakete in die Fedora Repositories im Grunde nichts mehr im Wege steht.

Somit dürfte es zukünftig nicht mehr nötig sein, Chromium aus Drittquellen wie COPR oder Fremd-Repositories, bei denen man im Grunde auch immer auf die Redlichkeit der Anbieter vertrauen muss, zu installieren.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

End Of Life für Fedora 22 ist am 19.07.2016!

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 01/07/2016 - 10:57

Gemäß dem Fedora Lifecycle wird der Support für vorletzte Fedora Version (N-1) einen Monat nach dem Erscheinen einer neuen Version (N+1) eingestellt. Somit endet der Support für Fedora 22 am 19. Juli 2016.

Ab diesem Datum wird es keine weiteren Updates mehr für Fedora 22 geben und allen Nutzern von Fedora 22 wird dringend geraten, auf Fedora 23 oder 24 umzusteigen.

Schwerer Bug in reinstall Funktion von dnf entdeckt

Fedora-Blog.de (News) - Do, 23/06/2016 - 11:58

In dnf Version 1.1.9, genauer gesagt in der reinstall Funktion, ist ein schwerer Fehler entdeckt worden, der zur Folge hat, das Pakete, die mittels reinstall neu installiert wurden, später von der autocleanup Funktion von dnf nicht als überflüssig erkannt werden können. Da es momentan für den Fehler auch keinen Workaround gibt, kann man momentan nur dringend davon abraten, die reinstall Funktion von dnf zu verwenden.

Angesichts eines so gravierenden Fehlers in einer wichtigen Kernkomponente von Fedora fragt man sich dann doch schon, ob dnf tatsächlich schon für den produktiven Einsatz bereit ist und ob sich die Entwickler darüber im klaren sind, was für eine verantwortungsvolle Aufgabe sie haben und was für gravierende Folgen es haben kann, wenn sie fehlerhafte Versionen von dnf veröffentlichen.

Fedora: Erst Kernel 4.5.7, dann 4.6.3

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 10/06/2016 - 19:04

Josh Boyer hat am Mittwoch auf der Entwickler-Liste bekannt gegeben, wann und auf welche Version des Kernels 4.6 Fedora umsteigen wird.

Demnach wird Fedora 24 den Kernel 4.5.7 als sogenanntes 0-Day-Update (Update am Tag der Veröffentlichung) erhalten und kurz danach dann höchstwahrscheinlich das Update auf Kernel 4.6.3. Sollte sich die Veröffentlichung von Kernel 4.6.3 jedoch verzögern, könnte es auch sein, das der Umstieg auf Kernel 4.6 mit Version 4.6.2 erfolgt.

Fedora 23 wird ca 1 bis 2 Wochen später ebenfalls auf den Kernel 4.6 wechseln, während Fedora 22 ein letztes Update für den Kernel 4.4 erhalten wird, bevor es den EOL-Status bekommt.

Fritzbox NAS per fstab einbinden

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 08/06/2016 - 08:00
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer eine Fritzbox mit NAS-Funktion sein Eigen nennt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er die Fritzbox nicht automatisch per fstab einbinden möchte. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn man seine Daten regelmäßig sichern möchte.

Zur Vorbereitung muss zuerst das cifs-utils Paket installiert werden:

su -c'dnf install cifs-utils'

Als nächstes muss der lokale Einhängepunkt erstellt werden, sofern dieser noch nicht existiert:

su -c'mkdir /media/fritzbox'

Zu guter letzt wird noch eine .smbcredentials Datei im eigenen Home-Verzeichnis mit folgendem Inhalt erstellt:

username=ftpuser
password=<PASSWORT>

Die Datei dient später dazu, das man die Zugangsdaten für die Fritzbox nicht in die fstab schreiben muss.

Um die Fritzbox automatisch beim Systemstart einzubinden, muss nun noch /etc/fstab mittels

su -c'nano /etc/fstab'

zum Bearbeiten geöffnet und folgende Zeile eingefügt werden eingefügt werden:

//IP-DER-FRITZBOX/fritz.nas/ /media/fritzbox cifs credentials=/home/USERNAME/.smbcredentials,auto,defaults,uid=1000,gid=1000 0 0

Ob der Eintrag korrekt ist und sich die Fritzbox problemlos einbinden lässt, kann mittels

su -c'mount -a'

überprüft werden.

Gnome: Schrifteinstellungen zurücksetzen

Fedora-Blog.de (News) - Di, 31/05/2016 - 12:08
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Mit Fedora 24 bzw. Gnome 3.20 hat die Cantarell Schriftart einige signifikante Verbesserungen, unter anderem bei der Lesbarkeit, erfahren.

Wer jetzt aus diesem oder einem anderen Grund die Schrifteinstellungen von Gnome zurücksetzen möchte, kann das einfach über die folgenden Kommandos erledigen:

gsettings reset org.gnome.desktop.interface font-name
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings antialiasing
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings hinting
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings rgba-order

Die Änderungen werden sofort aktiv und erfordern weder einen Neustart, noch ein erneutes Anmelden.

Nerviger dnf-PackageKit-Bug endlich gefixt

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 28/05/2016 - 08:15
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Seit einiger Zeit gab es einen extrem nervigen Bug im Zusammenspiel zwischen dnf und PackageKit, der dafür sorgte, das dnf autoremove Pakete, die über PackageKit installiert wurden als nicht mehr benötigt ansah und deinstallieren wollte.

Wenn man da nicht aufgepasst hat, konnte man sein System auf diesem Weg sehr schnell und elegant über den sprichwörtlichen Jordan befördern.

Glücklicherweise wurde der Bug endlich in der beiden Programmen zugrunde liegenden libhif Version 0.2.2-3 gefixt, die auch bereits als Update verteilt wird. Wer sicher gehen möchte, das er die von dem Fehler bereinigte Version der libhif nutzt, kann dies einfach im Terminal über

rpm -q libhif

herausfinden.

Um das Problem jedoch auch für bereits installierte Pakete zu beheben, muss zusätzlich noch im Terminal folgendes Kommando ausgeführt werden:

rpm -qa --qf '%{NAME}\n' | xargs sudo dnf mark install

Durch diesen Befehl werden alle installierten Pakete als vom Benutzer installiert markiert, was unter Umständen dazu führen kann, das einige Pakete, die eigentlich nicht mehr benötigt werden, trotzdem installiert bleiben. Alles in allem dürfte dieser „Overhead“ jedoch sehr gering und somit zu wohl für die Allermeisten von uns zu verschmerzen sein.

Evolution: Anzeige von Plaintext erzwingen

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 25/05/2016 - 21:15
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Wem es wie mir geht und eine gewisse Abneigung gegen HTML-Nachrichten hat, der kann Evolution dazu zwingen, immer den Plaintext-Teil einer Mail zu bevorzugen, sofern dieser vorhanden ist.

Um dies zu erreichen, muss in den Einstellungen von Evolution unter „E-Mail-Einstellungen“ im Register „HTML-Nachrichten“ die Einstellung „HTML-Modus“ auf „Immer als einfachen Text anzeigen“ ändern.

Ab sofort wird Evolution bei Mails, die einen Plaintext-Teil enthalten, diesen anstelle des HTML-Teils anzeigen. Bei reinen HTML-Mails ohne Plaintext-Teil hat diese Einstellung jedoch keinen Auswirkungen zur Folge, das man eine leere Mail mit dem HTML-Teil als Anhang vorfindet.

Ciscos OpenH264 Codec per dnf installieren

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 13/05/2016 - 10:02

Der von Cisco lizenzfrei zur Verfügung gestellte H.264 Codec, der unter dem Namen „OpenH264“ bekannt ist, wird von Fedora aus rechtlichen Gründen standardmäßig nicht ausgeliefert.

Die Workstation Working Group von Fedora, welche die Workstation Version von Fedora betreut, hat jedoch ein Repository eingerichtet, welches den OpenH264 Codec, sowie die Integration in Firefox, bereitstellt.

Das Repository wird standardmäßig deaktiviert ausgeliefert, lässt sich jedoch einfach mittels

su -c'dnf config-manager --set-enabled fedora-cisco-openh264'

aktivieren.

Anschließend lassen sich die Firefox-Integration, das gstreamer-Plugin sowie der Codecs mittels

su -c'dnf install mozilla-openh264 gstreamer1-plugin-openh264'

installieren und fortan nutzen. Für die Nutzung im Firefox muss dieser jedoch anschließend neu gestartet werden.

Das Repository steht momentan ausschließlich für Fedora 24 zur Verfügung, Fedora 23 und Rawhide sollten jedoch in Kürze folgen.

Gnome Shell Integration für Chrome/Chromium [Update]

Fedora-Blog.de (News) - Do, 05/05/2016 - 22:01
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Eines der größten Mankos für Leute, die Google Chrome/Chromium unter Gnome verwenden, war die fehlende Integration in Gnome, was sich dadurch äußerte, das sich bislang über https://extensions.gnome.org/ keine Erweiterungen installieren ließen.

Seit einigen Tagen gibt es jedoch ein COPR, welches eine Extension zur Integration von Chrome/Chromium in die Gnome Shell bereitstellt.

Die Installation erfolgt durch folgende Kommandos

su -c'dnf copr enable region51/chrome-gnome-shell'
su -c'dnf install chrome-gnome-shell'

Anschließend in Chrome/Chromium die Browser-Erweiterung installieren, neu starten und fertig.

KeepassX 2

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 23/04/2016 - 14:43

Es ist schon ein wenig verwirrend, was bei Fedora mit keepassx passiert ist. Zuerst wurde für Fedora 23 ein Update auf Version 2.0 veröffentlicht, das dann jedoch wiederum nach einigem Protest zurückgezogen wurde.

Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen wurde dazu das Epoch des Paketes auf 1 erhöht, was spätestens beim Upgrade auf eine neuere Fedora-Version dazu führt, das keepassx ein Zwangs-Downgrade auf Version 0.44 verpasst bekommt. Da die Datenbanken von keepassx 0.44 und 2.0 blöderweise nicht kompatibel sind, schaut jeder, der bereits das Upgrade auf Version 2 gemacht hat, blöd aus der Wäsche, da er nicht mehr an seine gespeicherten Passwörter herankommt, sofern er nicht noch die alte Datenbank im 0.44-Format hat.

Da ich zu diesen Leuten gehörte, die nach dem Upgrade auf Fedora 24 blöd aus der Wäsche geschaut haben, habe ich mir das keepassx Paket in der Version 2.0 geschnappt, in keepassx2 umbenannt und so konfiguriert, das es das keepassx-Paket von Fedora ersetzt. Dadurch ist auch sichergestellt, das Fedora einem auch zukünftig kein neues Zwangs-Downgrade auf 0.4x reinwürgt.

Für alle Leidensgenossen oder die, die gerne auf Version 2.x upgraden möchte, habe ich mein keepassx-Paket in einem COPR bereitgestellt.

PS: Dem keepassx-Maintainer sollte man für diese, an Dämlichkeit kaum zu überbietende, Aktion eigentlich 500 mal „Ich darf kein Zwangs-Downgrade machen, wenn sich das Format der Programmdatenbank geändert hat“ an eine Tafel schreiben lassen! Mindestens! ????

gepatchte Version von gnome-tweak-tool verfügbar

Fedora-Blog.de (News) - Do, 14/04/2016 - 21:40

Ich habe vor einiger Zeit darüber berichtet, das gnome-tweak-tool Probleme mit GTK3 Themes hat, die mehrere Versionen von GTK3 unterstützen und das einen Patch gibt, der das Problem behebt.

Damit das Problem auch in Fedora möglichst zügig behoben wird, habe ich deshalb auch den Bug 1321682 im Fedora-Bugtracker anglegt. Da es jedoch bislang keinerlei Reaktion von Seiten des Paket-Maintainers bei Fedora gibt, habe ich heute ein COPR angelegt, welches eine gepatchte Version des gnome-tweak-tool für Fedora 24 und Rawhide bereitstellt.

Sobald es von Fedora ein gepatchtes gnome-tweak-tool Paket gibt, werde ich mein COPR löschen, da es nur eine Übergangslösung für betroffene Fedora-Anwender darstellen soll!

Support für AMP

Fedora-Blog.de (News) - Do, 14/04/2016 - 19:35

Seit gestern Abend unterstützt das Blog die von Google initiierten Accelerated Mobile Pages.

Wer unsere mobile Seite über die Google-Suche aufruft, bekommt automatisch die AMP-Version der jeweiligen Seite(n) ausgeliefert. Alle anderen können die AMP-Version durch ein Anhängen von /amp/ an die URL aufrufen.

Momentan befindet sich der Support noch im Testbetrieb. Sollten keine größeren Schwierigkeiten auftreten, wird der AMP-Support ab dem 01. Mai in den Regelbetrieb über gehen. Sollte es Probleme geben, schreibt sie bitte in die Kommentare unter diesen Beitrag.

Do, 01/01/1970 - 01:00