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Neuigkeiten über FedoraWillkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de. Fedora 19: Änderungen am grub2 PaketBitte beachten Sie auch die Anmerkungen zu den HowTos!
Mit dem Update des grub2 Paketes auf die Version 2.00-18.fc19 wurden die bislang im grub2 Paket enthaltenen Themes in das grub2-starfield-theme Paket ausgelagert, um Platz auf den Live-CDs einzusparen. Wer nach dem Update von grub2 wieder die klassische, schwarz-weiße Optik hat, muss nur die beiden folgenden Schritte ausführen, um grub2 wieder mit dem Fedora-Theme zu nutzen: su -c'yum install grub2-starfield-theme' su -c'grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg' Nachdem diese Schritte ausgeführt wurden, erstrahlt grub2 beim nächsten (Neu)Start des Systems wieder in der gewohnten Optik.
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Des Kaisers neue Kleider – oder: neues Theme für Fedora-Blog.de gesuchtDas Theme von Fedora-Blog.de ist inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen und um ehrlich zu sein, mit sehr heißer Nadel gestrickt. Die Hauptprämisse war seinerzeit, das Fedora-Blog.de ein “eigenes” Theme haben sollte und nicht das Standard-Theme von WordPress. Um eventuellen Problemen bei Updates aus dem Weg zu gehen, wurde seinerzeit der Weg über ein Child-Theme von TwentyTen gewählt, da so nur die gewünschten Änderungen gemacht werden mussten, ohne gleich ein komplettes Theme designen zu müssen. Nach all den Jahren täte dem Blog aber auch ein frischer Anstrich sicher nicht schaden. Deshalb rufen wir zu einem Fedora-Blog Theme 3.0 Design-Wettbewerb auf. Das aktuelle Theme ist auf GitHub zu finden und kann als Ausgangsbasis verwendet werden. Folgende Anforderungen sollte das neue Theme erfüllen:
Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, schicke uns einfach einen Link zu dem Git-Repository mit seinem Theme-Entwurf. Wir werden dann die Screenshots der Entwürfe hier gesammelt veröffentlichen und die Leser abstimmen lassen, welches Theme wir in Zukunft verwenden sollen. Selbstverständlich darf sich der Schöpfer in der Fußzeile des Themes verewigen.
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Wohin mit Bugreports und Feature-Request?Florian Weimer hat heute auf der Entwicklerliste von Fedora die Frage aufgeworfen, ob man Bugreports und Feature-Requests zu einem Paket im Bugtracker von Fedora/Red Hat oder im Bugtracker des jeweiligen Projektes (Upstream) posten soll. Weimer begründet seine Frage damit, das er es nicht einsieht, in jedem Upstream-Bugtracker einen Account anzulegen, nur um einen Fehler zu melden oder einen Verbesserungsvorschlag zu machen. Viel mehr sieht er dies als Aufgabe der Paket-Maintainer an. Im Verlauf der teilweise recht hitzigen Diskussion wurde jedoch auch angemerkt, das es für viele Maintainer zeitlich kaum zu leisten sei, sowohl den Fedora- als auch den Upstream-Bugtracker quasi als man in the middle zu betreuen und das es deshalb jedem Maintainer selber überlassen sei, wie mit Bugs umgehe, die eigentlich in den Upstream-Bugtracker gehören. Einigkeit bestand jedoch darin, dass das komplette Ignorieren des Fedora-Bugtrackers, das von verschiedenen Maintainern betrieben wird, eher kontraproduktiv ist. Wie denken die Leser von Fedora-Blog.de über das Thema? Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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IMHO: Gnome Classic Mode: Die Gnome-Shell ist auf dem Desktop gescheitertMit der Version 3.8 hat das Gnome-Projekt den seit Gnome 3.0 existierenden Fallback-Mode durch den so genannten Classic-Mode ersetzt, der dem Gnome 2.x Desktop ähnelt. Offiziell begründet man beim Gnome-Projekt den Classic-Mode damit, das der Fallback-Mode zu wartungsintensiv und kaum genutzt worden sei. Viel Wahrscheinlicher dürfte jedoch sein, das man bei Gnome zu der Erkenntnis gekommen ist, das die Gnome-Shell auf dem Desktop gescheitert ist und das man hofft, mit dem Classic-Mode Benutzer, die zu anderen Desktops gewechselt sind, wieder zu Gnome zurück holen zu können. Ob dieses Ansinnen von Erfolg gekrönt ist, wird sich noch zeigen müssen. Da jedoch Red Hat bereits hat verlauten lassen, das man bei RHEL 7 standardmäßig den Classic-Mode als Desktop nutzen will, dürften wohl viele “Gnome-Flüchtlinge” zumindest kurzzeitig wieder zu Gnome zurückkehren ob sie jedoch bei Gnome bleiben hängt auch davon ab, wie es mit dem Classic-Mode in Zukunft weitergeht. Nichts desto trotz wären die Gnome-Entwickler gut beraten, einerseits den Classic-Mode nicht so stiefmütterlich zu behandeln, wie sie es beim Fallback-Mode getan haben und andererseits sollten sie sich ernsthaft Gedanken machen, ob die an eine Tablet-Oberfläche erinnernde Gnome-Shell tatsächlich die richtige Arbeitsoberfläche für Notebooks und Desktop-PCs ist, da sie Arbeitsabläufe erzwingt, die im Berufsalltag wohl sehr oft als nicht intuitiv empfunden werden dürften. IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).
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Fedora 19: rsyslog bremst Systeme ausAdam Williamson hat heute auf der Entwicklerliste von Fedora darauf hingewiesen, dass das rsyslog Update auf Version rsyslog-7.4.0-1 die CPU-Last auf 100% hochschraubt, da rsyslog die Datei /var/log/messages massenhaft mit alten Meldungen befüllt:
Er empfiehlt allen Nutzern von Fedora 19, umgehend ein Downgrade von rsyslog auf die Version 7.2.6-1 durchzuführen und mit dem Update von rsyslog zu warten, bis das Problem behoben ist. Update: Anscheinend ist die wahre Ursache des Problems journald und nicht rsyslog. Nichts desto trotz bleibt die Empfehlung, das Problem durch ein Downgrade von rsyslog bis zur Bereitstellung aktualisierter Pakete zu umschiffen, bestehen. Update 2: In seinem Blog beschreibt Adam Williamson einen Weg, rsyslog auf die Version 7.4.0-1 zu aktualisieren, ohne von dem oben genannten Problem betroffen zu sein.
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IMHO: Testet Eure Updates, bevor ihr sie veröffentlicht!Es ist heute zum zweiten mal binnen weniger Tage passiert, das ein kaputtes Update in updates-testing gelandet ist. Bei ersten mal hat es LibreOffice erwischt, das aufgrund von nicht bzw. nicht ordentlich kommunizierten Änderungen am harfbuzz-Paket nicht mehr benutzbar war. Heute dann das accountsservice Update, welches permanente SELinux-Fehlermeldungen verursacht und dadurch das System extrem ausbremst, da SELinux quasi am durchdrehen ist. Ja, mir ist bekannt, das Updates in updates-testing fehlerhaft sein können und ja, ich weiß auch, das sich Fedora 19 offiziell noch in der Entwicklung befindet. Aber wenn ich mir das Problem mit dem accountsservice Paket anschaue, dann beschleicht mich der Verdacht, das da jemand das Update entweder gar nicht oder nicht vernünftig getestet hat, bevor er es nach updates-testing hochgeladen hat. Ich unterstelle einfach mal, dass das Problem mit SELinux aufgefallen wäre, wenn das Update vorher lokal vernünftig getestet worden wäre. Vernünftiges Testen heißt in diesem Fall für mich, dass das Update z.B. in einer virtuellen Maschine mit Fedora 19 installiert wird und das vor der Installation des Updates erst einmal ein Update des Systems gemacht wird und das SELinux bei dem System im enforcing Modus läuft. Das Systeme durch ein Update, auch wenn es “nur” in updates-testing liegt, nahezu unbenutzbar werden, kann und darf in meinen Augen nicht passieren! Und ich denke, diesen Anspruch darf man als Anwender durchaus stellen, auch und gerade weil Fedora eine so genannte bleeding-edge Distribution ist. IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).
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Fedora 19: accountsservice Update bremst Systeme ausDas heutige Update für das accountsservice Paket ist fehlerhaft, da es versucht, auf /var/log zuzugreifen, was durch SELinux jedoch unterbunden wird. Da diese Zugriffe permanent erfolgen, führt dies dazu, das Systeme, auf denen das Update installiert ist, nur noch sehr langsam reagieren. Der momentan einfachst Workaround für das Problem ist ein Downgrade des Paketes auf die vorherige Version mittels su -c'yum downgrade accountsservice' gefolgt von einem anschließendem Neustart des Systems. Bis das Problem behoben ist, sollte man das accountsservice Paket bei Updates überspringen. Sofern man seine Updates mittels yum installiert, kann man dies über den Parameter -x, gefolgt vom Namen des zu ignorierenden Paketes erledigen. Im konkreten Fall wäre der Aufruf dann su -c'yum update -x accountsservice' Update Mit der Update der SELinux-Policy auf Version 3.12.1-52 ist das Problem behoben.
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Xfce4 Mailwatch-Plugin: Benachrichtigung über neue MailsBitte beachten Sie auch die Anmerkungen zu den HowTos!
Das Xfce4 Mailwatch-Plugin ist ein hilfreiches Plugin, um über neue Mails informiert zu werden. Standardmäßig erfolgen jedoch keine Benachrichtigungen, sondern es ändert sich nur das Icon im Panel.
notify-send -a xfce4-mailwatch-plugin -i /usr/share/icons/gnome/32x32/status/stock_mail-open.png "New messages" "New messages"
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Fedora 19: Chromium derzeit nicht benutzbarAufgrund der Änderungen am harfbuzz-Paket, die bereits LibreOffice außer Gefecht gesetzt haben, sind momentan auch die von Tom “Spot” Callaway bereitgestellten Chromium-Pakete für Fedora 19 nicht benutzbar. Beim Start von Chromium über die Shell wird der Startversuch mit folgender Fehlermeldung (64bit System) abgebrochen: /usr/lib64/chromium-browser/chromium-browser: symbol lookup error: /usr/lib64/chromium-browser/chromium-browser: undefined symbol: hb_icu_get_unicode_funcs Sofern man nicht LibreOffice nutzt, kann man das Problem durch ein Downgrade von harfbuzz beheben, bis aktualisierte Chromium-Pakete bereit stehen. Allen anderen bleibt nur auf aktualisierte Chromium-Pakete zu warten. Update 13.06.2013: Tom “Spot” Callaway hat gestern aktualisierte Chromium-Pakete bereitgestellt, welche mit der aktuellen harfbuzz Version zusammenarbeiten.
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Fedora 19: LibreOffice stürzt beim Start abNach dem heutigen Update von LibreOffice auf die Version 4.1.0.0-6.beta1 lässt sich die Büro-Suite nicht mehr starten, da eine Änderung im harfbuzz Paket nicht berücksichtigt wurde. Das Problem wurde inzwischen behoben und aktualisierte Builds sind bereits in Arbeit und sollten in Kürze bereitstehen. Wer nicht so lange warten möchte oder kann, der hat auch die Möglichkeit, ein Downgrade von harfbuzz mittels su -c'yum downgrade harfbuzz' durchzuführen und LibreOffice somit wieder nutzbar zu machen.
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fedorablog.de stellt den Betrieb einDie Arbeit an einem Blog kostet ziemlich viel Zeit. Zeit, die ich (wie man sieht) immer weniger erübrigen kann. Leider hat die Website in den letzten knapp vier Jahren nicht die kritische Masse erreicht, um zu einem echten Community-Projekt zu werden. Jetzt ist abzusehen, dass Red Hat die Unterzeichnung eines Vertrages für die Nutzung der Domain und des Fedora-Markenzeichens anfordern wird. Ich verstehe Red Hats Gründe dafür und erkenne an, dass sie sich nach erheblicher Kritik bereits auf die Community zubewegt haben. Ich habe es mir dennoch überlegt, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es unter den oben genannten Voraussetzungen für mich keinen Sinn macht, diesen Vertrag mit seinen rechtlichen Anforderungen als zusätzliche Hürde mitzunehmen. Ich habe mich also entschlossen, das fedorablog.de zu schließen. Einige Fedora-bezogene Artikel, zum Beispiel die Installation von Google Earth, werde ich im Laufe des Oktobers in das Fedora Wiki umziehen. Allgemeinere Artikel, zum Beispiel über HDR-Fotografie, werde ich in mein privates Blog stellen und in Zukunft sicher noch um weitere ergänzen. Repowatch ist bereits auf meine private Domain umgezogen und steht unter http://repowatch.shredzone.net zur Verfügung. Bitte stellt gegebenenfalls euren RSS-Reader auf die neue Adressen um. So bleibt mir jetzt, mich bei meinen Lesern für ihre Treue zu bedanken. Hoffentlich war der eine oder andere Artikel interessant oder hilfreich. Dank schulde ich auch meinen Mitautoren, die das Blog mit ihren Artikeln bereichert oder mir gute Hinweise gegeben hatten. Macht’s gut, und danke für den Fisch! NACHTRAG: Danke für die vielen netten Kommentare und E-Mails! Vor allem eine E-Mail war sehr interessant, und bei Red Hat tut sich etwas bezüglich des Vertrages. Ich weiß zwar noch nicht, wohin das führt, aber vielleicht solltet ihr eure Bookmarks noch nicht gleich entsorgen.
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