Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

Fedora 24 bekommt grafisches System-Upgrade

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 03/02/2016 - 17:51

Laut einem Änderungsvorschlag für Fedora 24 wird GNOME Software 3.20 auch als grafische Oberfläche für System-Upgrade fungieren können. Um ein grafisches Upgrade von Fedora 23 auf Fedora 24 zu ermöglichen, wird deshalb ausnahmsweise GNOME Software in Fedora 23 auch ein Update auf 3.20 erhalten. Der Rest des GNOME Desktops wird jedoch weiterhin auf Version 3.18 belassen.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Tester für Firefox und GTK3 gesucht

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 03/02/2016 - 11:14

Momentan scheint es einige Probleme mit Firefox und GTK3 zu geben. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, bittet Martin Stransky alle testwilligen User um ihre Mithilfe.

Um sich an der Fehlersuche zu beteiligen, muss zuerst das aktuelle Update für Firefox (Fedora 22 / Fedora 23) installiert sein. In dieser Version werden Abstürze von Firefox nicht mehr an Mozilla, sondern mittels ABRT an Fedora gemeldet.

Damit die Fehlermeldung mittels ABRT funktioniert, muss anschließend noch Firefox aus der ABRT-Blacklist entfernt werden. Dazu muss die Datei /etc/abrt/abrt-action-save-package-data.conf mittels

su -c'nano /etc/abrt/abrt-action-save-package-data.conf'

bearbeitet und die Zeile

BlackList = nspluginwrapper, valgrind, strace, mono-core, firefox, bash

in

BlackList = nspluginwrapper, valgrind, strace, mono-core, bash

geändert werden.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

Im Zweifelsfall keine x86 Medien von Fedora 24

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 30/01/2016 - 23:19

Da die Relevanz von x86 Intel-CPUs (32bit) stetig sinkt und der damit verbundene Aufwand dadurch immer weiter steigt, hat FESCO bereits vor einiger Zeit beschlossen, das ab Fedora 24 Probleme mit den x86 Installationsmedien ein Fedora Release nicht mehr verhindern werden und man notfalls einfach auf die Erstellung der i686 Medien verzichtet.

Das klingt ganz nach einer Degradierung der x86 Intel-CPUs zu einer Secondary-Architecture auf Raten. Da die Verbreitung dieser CPUs jedoch immer weiter sinkt und man heute kaum noch neue Notebooks, Desktop-Rechner oder Server mit x86 Intel-CPUs bekommt, wäre dies jedoch nur ein konsequenter Schritt. Immerhin wäre Fedora nicht die erste Linux-Distribution, die keine x86 Installationsmedien mehr bereitstellt. Einige andere (kleine) Distributionen sind schon heute 64bit-only und verzichten komplett auf Pakete und Medien für x86 Intel-CPUs.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

firejail: eine minimalistische Sandbox für Firefox und Co

Fedora-Blog.de (News) - Di, 26/01/2016 - 12:46

Firejail ist eine minimalistische Sandbox, die – wie der Name andeutet – ursprünglich entwickelt wurde, um den Firefox abzusichern. Inzwischen werden aber auch diverse weitere Programme wie VLC, Transmission oder Chromium unterstützt.

Um ein Programm mittels firejail in eine Sandbox zu sperren, reicht es aus, den Aufruf des Programmes mit „firejail“ zu prefixen. Im Falle von Firefox wäre der Aufruf f0lglich

firejail firefox

Einen noch bequemeren Weg, Programme mit firejail abzusichern bietet die so genannten „Symlink invocation“, die ab Version 0.9.38 verfügbar ist.

Bei dieser Technik reicht es, einen Symlink zu Firejail, welcher den Namen des abzusichernden Programmes trägt, zu erstellen. Dieser Symlink muss sich jedoch an einem Ort befinden, der sich in der PATH-Variable vor /usr/bin befindet – üblicherweise wäre das z.B. /usr/local/bin.

Um auf diesem Weg Firefox mittels firejail abzusichern müsste man den Symlink wie folgt erstellen:

su -c'ln -s /usr/bin/firejail /usr/local/bin/firefox'

Fortan wird bei jedem Aufruf von Firefox dieser automatisch mittels firejail in eine Sandbox gesperrt.

Firejail ist noch nicht in den Fedora Repositories vorhanden, kann aber mittels eines COPRs installiert werden.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Redshift: Blau- und Rotanteil im Licht zeitabhängig steuern

Fedora-Blog.de (News) - So, 17/01/2016 - 00:14

Redshift ist ein kleines Tool, das den Anteil von Rot und Blau im vom Monitor abgegeben Licht zeitabhängig steuert. Der Gedanke dahin ist, das der Rot- und Blau-Anteil im normalen Licht abhängig von der Tageszeit variiert. Darüber hinaus ist die Produktion des Hormons Melatonin, welches dafür sorgt, das wir müde werden, lichtabhängig und wird speziell vom Blau-Anteil im Licht beeinflusst.

Im Gegensatz zum normalen Licht geben Monitore und speziell LCD-Displays jedoch permanent ein leicht bläuliches Licht ab, welches die Produktion von Melatonin hemmt.

An dieser Stelle kommt dann Redshift ins Spiel, welches sich in den Fedora Repositories befindet und mittels

su -c'dnf install redshift redshift-gtk'

installiert werden kann.

Nach dem Start von Redshift reguliert dieses abhängig vom über das geoclue-Framework ermittelten Standort und der aktuellen Uhrzeit den Rot- und Blau-Anteil im vom Monitor abgegeben Licht, um ein möglichst natürliches Licht zu erzeugen und die Melatonin-Produktion nicht unnötig zu hemmen.

Kennt Ihr auch ein interessantes Programm, das wir hier im Blog vorstellen sollten? Dann sagt uns Bescheid oder schreibt einen Gastbeitrag für uns.

Wayland

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 15/01/2016 - 20:22

GnomelogoIch habe jetzt mal ein paar Tage anstatt des X-Display-Servers dessen Nachfolger Wayland genutzt. Wieder erwarten hat Wayland soweit einen ganz ordentlichen Eindruck unter GNOME 3.18 hinterlassen.

Das einzige was mich ein wenig gestört hat, waren folgende Punkte:

  • kleinere Darstellungsfehler beim Start von Programmen (Teile des Programmfensters waren beim Programmstart für kurze Zeit schwarz).
  • Der Mauszeiger „klemmt“ immer mal wieder.
  • Waylands Font-Rendering unterscheidet sich erkennbar von dem des X-Servers.
  • Der Login-Sound wird, anders als unter X, erst abgespielt, wenn GNOME komplett geladen ist.
  • Die GNOME Shell verursacht etwas mehr Prozessorlast und lässt sich nicht via ALT+F2 und „r“ neustarten.
  • Fenster, die minimiert und dann wiederhergestellt werden, frieren beim Wiederherstellen ein und können nur durch einen Neustart der Anwendung „reanimiert“ werden (Bugreport).

Habt Ihr auch schon mal einen Blick auf Wayland geworfen und wenn ja, wo „klemmt“ es bei Euch noch?

Habt Ihr noch alle Latten am Zaun?!? (Rant) [Nachtrag]

Fedora-Blog.de (News) - Do, 07/01/2016 - 22:49

GnomelogoBei FESCO existiert momentan ein (stark ideologisch geprägtes) Ticket, das aufgrund Mozillas Addon-Signierung erstellt wurde und diese u.a. als „DRM“ verunglimpft.

Der Autor des Tickets möchte erreichen, das alle Updates für Firefox so lange von FESCO blockiert werden, bis es wieder möglich ist, die Addon-Signierung zu deaktivieren, da es ansonsten nicht mehr möglich ist, Firefox-Addons aus den Fedora Repositories zu installieren. Als Ultima-Ratio schlägt der Autor vor, einen ähnlichen Weg wie Debian zu gehen und zukünftig eine modifizierte Version von Firefox unter anderem Namen auszuliefern.

Um ganz ehrlich zu sein, fällt mir dazu nur eine Frage ein

Ja habt Ihr noch alle Latten am Zaun?!?

Wie lange ist denn jetzt schon bekannt, das Mozilla eine strikte Addon-Signierung (BTW: Chrome/Chromium geht da einen noch restriktiveren Weg) einführen möchte? Und wie lange ist bekannt, wie der Fahrplan dazu aussehen soll?

Jetzt zu kommen und zu jammern, das Mozilla böse ist, weil deren böse Addon-Signierung keine Installation von Addons aus den Fedora Repositories mehr erlaubt, hat was von der bekannte Schüler-Ausrede

Herr Lehrer, ich konnte meine Hausaufgaben nicht machen, weil unsere Katze auf mein Heft gekotzt hat.

Nur weil Ihr den Arsch nicht rechtzeitig hoch bekommen habt, um mit Mozilla einen Weg zu finden, die globale Installation von Addons aus den Fedora-Repositories weiterhin zu ermöglichen, ist Mozilla jetzt der Böse?

Interessanter wäre ja fast noch die Frage, wie oft dieses „Feature“ überhaupt genutzt wird, bevor man so ein Fass aufmacht.

Und nein, anders als auf der Desktop-Liste behauptet, ist Epiphany (zumindest für Power-User) absolut keine Alternative zu Firefox oder Chrome. Das Ding taugt aller höchstens als kastrierter Zweitbrowser.

Nachtrag: Ich habe mal nachgeschaut, wie viele paketierte Erweiterungen es bei Fedora überhaupt gibt: sage und schreibe 5 – in Worten fünf! Und dafür dieser ganze Zirkus? Wegen lumpiger 5 Addons? Ihr habt echt Probleme!

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Empathy ist so gut wie überflüssig!

Fedora-Blog.de (News) - Mo, 04/01/2016 - 22:59

GnomelogoBraucht man als GNOME-Nutzer eigentlich noch einen standalone Chat-Client wie Empathy?

Ich behaupte mal, das die einzige Daseinsberechtigung von Empathy eigentlich nur noch die Buddylist der eigenen Chat-Kontakte ist. Für IRC gibt es mit Polari einen reinrassigen Client, der sich deutlich besser in die GNOME-Shell integriert und dank der Chat Status Extension ist der eigene Online-Status nur noch einen Mausklick entfernt und man braucht Empathy eigentlich nur dann zu starten, wenn man selber eine Konversation starten will. Auf Nachrichten anderer kann man schon seit GNOME 3.0 relativ bequem aus der GNOME-Shell heraus antworten.

Wenn es also jemand hinbekommen würde, die Buddylist z.B. als Extension direkt und ohne Abhängigkeiten zu Empathy in die GNOME-Shell zu integrieren, dann könne man sich bei Empathy ernsthaft fragen:

braucht das noch wer – oder kann das weg?

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Fedora 24: Änderungen bei den default applications vorgeschlagen

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 02/01/2016 - 23:04

GnomelogoDer Gnome-Entwickler Michael Catanzaro hat heute auf der Desktop-Liste des Fedora-Projektes vorgeschlagen, einige Änderungen bei den standardmäßig installierten Anwendungen vorzunehmen:

  • Empathy soll nicht mehr standardmäßig installiert werden, da es unter anderem von normalen Anwendern kaum genutzt wird und die Oberfläche veraltet wirkt.
  • Shotwell soll durch Gnome Photos ersetzt werden, da Shotwell seit knapp einem Jahr nicht mehr weiterentwickelt oder gepflegt wird.
  • Rhythmbox soll durch Gnome Music ersetzt werden, da Rhythmbox zu sehr nach Datenbank-Frontend aussieht und Music inzwischen – von einigen Ecken und Kanten abgesehen – ein ebenbürtiger Ersatz ist.

Wer mit diesen vorgeschlagenen Änderungen nicht einverstanden ist, kann auch weiterhin Empathy, Shotwell oder Rhythmbox nachinstallieren. Wobei im Moment noch nicht entschieden ist, ob diese Änderungen überhaupt umgesetzt werden.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch in 2016

Fedora-Blog.de (News) - So, 20/12/2015 - 10:30

49831-fedora_christmasWie jedes Jahr, so wird auch dieses Jahr wieder eine kurze Pause über Weihnachten und zwischen den Jahren geben.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2016!

Auf das wir uns im neuen Jahr (mehr oder weniger) frisch und erholt lesen ????

Hört auf mit den Glaubenskriegen!

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 19/12/2015 - 23:16

Triple-facepalmWenn man sich ein wenig in der Linux-Community als Ganzes bewegt, erlebt man immer wieder, das man mit der „falschen“ Entscheidung für die eigene Distribution oder den verwendeten Desktop schnell mal einen kleinen Glaubenskrieg auslösen kann.

Fedora gegen SUSE, Arch gegen Debian und alle zusammen gegen Ubuntu. So könnte man das Verhalten gegenüber Nutzern anderer Distributionen teilweise sehr treffen umschreiben. Nicht viel anders sieht es bei der Wahl des Desktops aus. Auch hier wird schnell der missionarische Eifer einiger Mitmenschen geweckt, wenn man z.B. als Gnome-Nutzer an den „falschen“ KDE-Nutzer gerät.

Hört auf damit! Jeder sollte die Distribution oder den Desktop nutzten, die ihm am meisten zusagt, ohne das andere krampfhaft versuchen, ihn zu „ihrer“ Distribution oder zu „ihrem“ Desktop zu bekehren! Wer um Hilfe bei einem Problem bittet, sollte diese Hilfe auch bekommen, ohne sich vorher einen Vortrag antun zu müssen, warum er den „falschen“ Desktop oder die „falsche“ Distribution verwendet! Mit diesen ganzen unnötigen Kleinkriegen schaden wir Linux und den anderen Open-Source-Projekten wie Gnome oder KDE eher, als das wir sie fördern.

Potentielle Nutzer werden eher abgeschreckt, als ermutigt, wenn sie sehen, das sie sich immer wieder dafür rechtfertigen müssen, das sie Distribution A oder Desktop B nutzen. Es gibt da ein sehr treffendes Sprichwort: Leben und Leben lassen! Oder wie es Friedrich der Große einst so treffend sagte:

Jeder soll nach seiner Façon seelig werden!

Alles andere hilft letztendlich nur den „falschen“, nämlich Microsoft und Apple mit ihren „walled gardens“ OS-X und Windows.

Ich persönlich habe auf diese kindischen „Glaubenskriege“ keine Lust mehr! Es gibt wichtigeres im Leben, als sich immer wieder für die Entscheidung, welche Distribution oder welchen Desktop man verwendet, rechtfertigen zu müssen!

Life’s too short for such bullshit!

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Daten des Notebook-Akkus auslesen

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 16/12/2015 - 21:54
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wen interessiert, was für ein Akku in seinem Notebook seinen Dienst verrichtet, oder wie hoch die Kapazität des Akkus noch ist, kann das ganz einfach mit dem folgenden Befehl herausfinden:

upower -i /org/freedesktop/UPower/devices/battery_BAT0

Um nur herauszufinden, wie hoch die Kapazität des Akkus noch ist, kann man die Ausgabe auch auf diese Information begrenzen:

upower -i /org/freedesktop/UPower/devices/battery_BAT0 | grep capacity

Und je höher der Wert (idealerweise 100% ???? ) ist, desto „gesünder“ ist der Akku.

Fedora verabschiedet sich endgültig von System V

Fedora-Blog.de (News) - Do, 29/10/2015 - 09:30

Wie Stephen Gallagher auf der Entwickler-Liste von Fedora berichtet hat, hat das FESCo in seiner Sitzung am 14. Oktober beschlossen, die Migration von System V zu Systemd mit Fedora 24 abzuschließen.

Dies bedeutet, das mit der für den 2. Februar 2016 geplanten Abspaltung des Fedora 24-Entwicklungszweigs von Rawhide alle Pakete, die noch System V Init-Scripte anstatt SystemD Units verwenden, unverzüglich aus Fedora entfernt werden, sofern die jeweiligen Paketbetreuer nicht bis spätestens zum 12. Januar 2016 beim FESCo um eine Ausnahme gebeten haben. Über diese Ausnahmen soll dann fallweise entschieden werden.

How to fix old USB scanners

Shredzone - So, 18/10/2015 - 15:33

I was having trouble with my Canon LiDE 20 scanner... again. This time, the scanner refused working. It was detected fine, but then I got either errors or black pages when I was trying to scan.

The reason is that in modern Linux kernels, USB power saving has been enabled. Some older scanners just won’t work correctly in this mode. However, it is easy to turn it off on Fedora:

echo -1 >/sys/module/usbcore/parameters/autosuspend

USB auto suspend is then turned off for all USB devices that are connected from now on (until next reboot, of course), so make sure to plug in your scanner after invoking this line.

2015-10-18T14:33:34Z

Do, 01/01/1970 - 01:00