Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

Schwerer Bug in reinstall Funktion von dnf entdeckt

Fedora-Blog.de (News) - Do, 23/06/2016 - 11:58

In dnf Version 1.1.9, genauer gesagt in der reinstall Funktion, ist ein schwerer Fehler entdeckt worden, der zur Folge hat, das Pakete, die mittels reinstall neu installiert wurden, später von der autocleanup Funktion von dnf nicht als überflüssig erkannt werden können. Da es momentan für den Fehler auch keinen Workaround gibt, kann man momentan nur dringend davon abraten, die reinstall Funktion von dnf zu verwenden.

Angesichts eines so gravierenden Fehlers in einer wichtigen Kernkomponente von Fedora fragt man sich dann doch schon, ob dnf tatsächlich schon für den produktiven Einsatz bereit ist und ob sich die Entwickler darüber im klaren sind, was für eine verantwortungsvolle Aufgabe sie haben und was für gravierende Folgen es haben kann, wenn sie fehlerhafte Versionen von dnf veröffentlichen.

Fedora: Erst Kernel 4.5.7, dann 4.6.3

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 10/06/2016 - 19:04

Josh Boyer hat am Mittwoch auf der Entwickler-Liste bekannt gegeben, wann und auf welche Version des Kernels 4.6 Fedora umsteigen wird.

Demnach wird Fedora 24 den Kernel 4.5.7 als sogenanntes 0-Day-Update (Update am Tag der Veröffentlichung) erhalten und kurz danach dann höchstwahrscheinlich das Update auf Kernel 4.6.3. Sollte sich die Veröffentlichung von Kernel 4.6.3 jedoch verzögern, könnte es auch sein, das der Umstieg auf Kernel 4.6 mit Version 4.6.2 erfolgt.

Fedora 23 wird ca 1 bis 2 Wochen später ebenfalls auf den Kernel 4.6 wechseln, während Fedora 22 ein letztes Update für den Kernel 4.4 erhalten wird, bevor es den EOL-Status bekommt.

Fritzbox NAS per fstab einbinden

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 08/06/2016 - 08:00
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Wer eine Fritzbox mit NAS-Funktion sein Eigen nennt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er die Fritzbox nicht automatisch per fstab einbinden möchte. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn man seine Daten regelmäßig sichern möchte.

Zur Vorbereitung muss zuerst das cifs-utils Paket installiert werden:

su -c'dnf install cifs-utils'

Als nächstes muss der lokale Einhängepunkt erstellt werden, sofern dieser noch nicht existiert:

su -c'mkdir /media/fritzbox'

Zu guter letzt wird noch eine .smbcredentials Datei im eigenen Home-Verzeichnis mit folgendem Inhalt erstellt:

username=ftpuser
password=<PASSWORT>

Die Datei dient später dazu, das man die Zugangsdaten für die Fritzbox nicht in die fstab schreiben muss.

Um die Fritzbox automatisch beim Systemstart einzubinden, muss nun noch /etc/fstab mittels

su -c'nano /etc/fstab'

zum Bearbeiten geöffnet und folgende Zeile eingefügt werden eingefügt werden:

//IP-DER-FRITZBOX/fritz.nas/ /media/fritzbox cifs credentials=/home/USERNAME/.smbcredentials,auto,defaults,uid=1000,gid=1000 0 0

Ob der Eintrag korrekt ist und sich die Fritzbox problemlos einbinden lässt, kann mittels

su -c'mount -a'

überprüft werden.

Gnome: Schrifteinstellungen zurücksetzen

Fedora-Blog.de (News) - Di, 31/05/2016 - 12:08
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Mit Fedora 24 bzw. Gnome 3.20 hat die Cantarell Schriftart einige signifikante Verbesserungen, unter anderem bei der Lesbarkeit, erfahren.

Wer jetzt aus diesem oder einem anderen Grund die Schrifteinstellungen von Gnome zurücksetzen möchte, kann das einfach über die folgenden Kommandos erledigen:

gsettings reset org.gnome.desktop.interface font-name
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings antialiasing
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings hinting
gsettings reset org.gnome.settings-daemon.plugins.xsettings rgba-order

Die Änderungen werden sofort aktiv und erfordern weder einen Neustart, noch ein erneutes Anmelden.

Nerviger dnf-PackageKit-Bug endlich gefixt

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 28/05/2016 - 08:15
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Seit einiger Zeit gab es einen extrem nervigen Bug im Zusammenspiel zwischen dnf und PackageKit, der dafür sorgte, das dnf autoremove Pakete, die über PackageKit installiert wurden als nicht mehr benötigt ansah und deinstallieren wollte.

Wenn man da nicht aufgepasst hat, konnte man sein System auf diesem Weg sehr schnell und elegant über den sprichwörtlichen Jordan befördern.

Glücklicherweise wurde der Bug endlich in der beiden Programmen zugrunde liegenden libhif Version 0.2.2-3 gefixt, die auch bereits als Update verteilt wird. Wer sicher gehen möchte, das er die von dem Fehler bereinigte Version der libhif nutzt, kann dies einfach im Terminal über

rpm -q libhif

herausfinden.

Um das Problem jedoch auch für bereits installierte Pakete zu beheben, muss zusätzlich noch im Terminal folgendes Kommando ausgeführt werden:

rpm -qa --qf '%{NAME}\n' | xargs sudo dnf mark install

Durch diesen Befehl werden alle installierten Pakete als vom Benutzer installiert markiert, was unter Umständen dazu führen kann, das einige Pakete, die eigentlich nicht mehr benötigt werden, trotzdem installiert bleiben. Alles in allem dürfte dieser „Overhead“ jedoch sehr gering und somit zu wohl für die Allermeisten von uns zu verschmerzen sein.

Evolution: Anzeige von Plaintext erzwingen

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 25/05/2016 - 21:15
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Wem es wie mir geht und eine gewisse Abneigung gegen HTML-Nachrichten hat, der kann Evolution dazu zwingen, immer den Plaintext-Teil einer Mail zu bevorzugen, sofern dieser vorhanden ist.

Um dies zu erreichen, muss in den Einstellungen von Evolution unter „E-Mail-Einstellungen“ im Register „HTML-Nachrichten“ die Einstellung „HTML-Modus“ auf „Immer als einfachen Text anzeigen“ ändern.

Ab sofort wird Evolution bei Mails, die einen Plaintext-Teil enthalten, diesen anstelle des HTML-Teils anzeigen. Bei reinen HTML-Mails ohne Plaintext-Teil hat diese Einstellung jedoch keinen Auswirkungen zur Folge, das man eine leere Mail mit dem HTML-Teil als Anhang vorfindet.

Ciscos OpenH264 Codec per dnf installieren

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 13/05/2016 - 10:02

Der von Cisco lizenzfrei zur Verfügung gestellte H.264 Codec, der unter dem Namen „OpenH264“ bekannt ist, wird von Fedora aus rechtlichen Gründen standardmäßig nicht ausgeliefert.

Die Workstation Working Group von Fedora, welche die Workstation Version von Fedora betreut, hat jedoch ein Repository eingerichtet, welches den OpenH264 Codec, sowie die Integration in Firefox, bereitstellt.

Das Repository wird standardmäßig deaktiviert ausgeliefert, lässt sich jedoch einfach mittels

su -c'dnf config-manager --set-enabled fedora-cisco-openh264'

aktivieren.

Anschließend lassen sich die Firefox-Integration, das gstreamer-Plugin sowie der Codecs mittels

su -c'dnf install mozilla-openh264 gstreamer1-plugin-openh264'

installieren und fortan nutzen. Für die Nutzung im Firefox muss dieser jedoch anschließend neu gestartet werden.

Das Repository steht momentan ausschließlich für Fedora 24 zur Verfügung, Fedora 23 und Rawhide sollten jedoch in Kürze folgen.

Gnome Shell Integration für Chrome/Chromium [Update]

Fedora-Blog.de (News) - Do, 05/05/2016 - 22:01
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Eines der größten Mankos für Leute, die Google Chrome/Chromium unter Gnome verwenden, war die fehlende Integration in Gnome, was sich dadurch äußerte, das sich bislang über https://extensions.gnome.org/ keine Erweiterungen installieren ließen.

Seit einigen Tagen gibt es jedoch ein COPR, welches eine Extension zur Integration von Chrome/Chromium in die Gnome Shell bereitstellt.

Die Installation erfolgt durch folgende Kommandos

su -c'dnf copr enable region51/chrome-gnome-shell'
su -c'dnf install chrome-gnome-shell'

Anschließend in Chrome/Chromium die Browser-Erweiterung installieren, neu starten und fertig.

KeepassX 2

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 23/04/2016 - 14:43

Es ist schon ein wenig verwirrend, was bei Fedora mit keepassx passiert ist. Zuerst wurde für Fedora 23 ein Update auf Version 2.0 veröffentlicht, das dann jedoch wiederum nach einigem Protest zurückgezogen wurde.

Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen wurde dazu das Epoch des Paketes auf 1 erhöht, was spätestens beim Upgrade auf eine neuere Fedora-Version dazu führt, das keepassx ein Zwangs-Downgrade auf Version 0.44 verpasst bekommt. Da die Datenbanken von keepassx 0.44 und 2.0 blöderweise nicht kompatibel sind, schaut jeder, der bereits das Upgrade auf Version 2 gemacht hat, blöd aus der Wäsche, da er nicht mehr an seine gespeicherten Passwörter herankommt, sofern er nicht noch die alte Datenbank im 0.44-Format hat.

Da ich zu diesen Leuten gehörte, die nach dem Upgrade auf Fedora 24 blöd aus der Wäsche geschaut haben, habe ich mir das keepassx Paket in der Version 2.0 geschnappt, in keepassx2 umbenannt und so konfiguriert, das es das keepassx-Paket von Fedora ersetzt. Dadurch ist auch sichergestellt, das Fedora einem auch zukünftig kein neues Zwangs-Downgrade auf 0.4x reinwürgt.

Für alle Leidensgenossen oder die, die gerne auf Version 2.x upgraden möchte, habe ich mein keepassx-Paket in einem COPR bereitgestellt.

PS: Dem keepassx-Maintainer sollte man für diese, an Dämlichkeit kaum zu überbietende, Aktion eigentlich 500 mal „Ich darf kein Zwangs-Downgrade machen, wenn sich das Format der Programmdatenbank geändert hat“ an eine Tafel schreiben lassen! Mindestens! ????

gepatchte Version von gnome-tweak-tool verfügbar

Fedora-Blog.de (News) - Do, 14/04/2016 - 21:40

Ich habe vor einiger Zeit darüber berichtet, das gnome-tweak-tool Probleme mit GTK3 Themes hat, die mehrere Versionen von GTK3 unterstützen und das einen Patch gibt, der das Problem behebt.

Damit das Problem auch in Fedora möglichst zügig behoben wird, habe ich deshalb auch den Bug 1321682 im Fedora-Bugtracker anglegt. Da es jedoch bislang keinerlei Reaktion von Seiten des Paket-Maintainers bei Fedora gibt, habe ich heute ein COPR angelegt, welches eine gepatchte Version des gnome-tweak-tool für Fedora 24 und Rawhide bereitstellt.

Sobald es von Fedora ein gepatchtes gnome-tweak-tool Paket gibt, werde ich mein COPR löschen, da es nur eine Übergangslösung für betroffene Fedora-Anwender darstellen soll!

Support für AMP

Fedora-Blog.de (News) - Do, 14/04/2016 - 19:35

Seit gestern Abend unterstützt das Blog die von Google initiierten Accelerated Mobile Pages.

Wer unsere mobile Seite über die Google-Suche aufruft, bekommt automatisch die AMP-Version der jeweiligen Seite(n) ausgeliefert. Alle anderen können die AMP-Version durch ein Anhängen von /amp/ an die URL aufrufen.

Momentan befindet sich der Support noch im Testbetrieb. Sollten keine größeren Schwierigkeiten auftreten, wird der AMP-Support ab dem 01. Mai in den Regelbetrieb über gehen. Sollte es Probleme geben, schreibt sie bitte in die Kommentare unter diesen Beitrag.

Fedora und veraltete Software

Fedora-Blog.de (News) - Mo, 04/04/2016 - 20:44

Irgendwann vor 8 oder mehr Jahren wollte man mit dem Echo Icon-Theme Fedora ein eigenes Icon-Theme spendieren, damit sich Fedora noch ein wenig mehr von anderen Distributionen abhebt. Immerhin ist das derzeitige Fedora Icon-Theme im grunde nur eine Erweiterung des Mist Icon-Themes. Wie so oft bei solch ambitionierten Projekten schlief die ganze Sache aber irgendwann ein und somit dümpelt Echo seit fast 8 Jahren ohne Update als Zombie in den Repositories herum. Das dieses Theme wohl kaum mit aktuellen Versionen von Gnome, KDE, Xfce und Co vernünftig zu nutzen ist, dürfte wohl jedem einleuchten.

Ich frage mich jedoch, ob es wirklich sein muss, das solche Zombies jahrelang in den Fedora Repositories herumdümpeln, obwohl das Upstream Projekt inzwischen tot ist. Solange sich die Pakete ohne Fehler bauen lassen hat sie vom Fedora Projekt natürlich auch niemand auf dem Radar – wahrscheinlich nicht einmal mehr die eigentlichen Maintainer. Lassen sie sich irgendwann nicht mehr bauen, fliegen sie halt nach einer gewissen aus Fedora raus und fertig.

Wie wäre es jedoch, wenn man Pakete, die z.B. seit mehr als 2 Jahren nicht mehr aktualisiert wurden und alle Pakete, die von diesen abhängig sind, in ein standardmäßig deaktiviertes Legacy-Repository verschieben würde? Die Pakete, die sich in diesem Repository befinden würden der Einfachheit halber nur noch im Ramen des Massrebuilds vor jedem neuen Fedora-Release neu gebaut werden. Schlägt der Rebuild jedoch fehl, fliegt das Paket mitsamt seinen Abhängigkeiten mangels Paket für die betreffende Fedora-Version quasi automatisch aus der Distribution.

Das würde die Haupt-Repositories von Fedora übersichtlicher halten und man müsste sich nicht mehr mit veralteten Paketen herum ärgern, die sich zwar noch problemlos bauen lassen, aber (wie beispielsweise Themes) mittlerweile einfach nicht mehr vernünftig funktionieren.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

minibuild – mein kleines Build-Script

Fedora-Blog.de (News) - Do, 31/03/2016 - 22:18

Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, baue ich seit einiger Zeit selber rpm-Pakete und veröffentliche diese auf COPR.

Da das Bauen der Pakete aus einigen Arbeitsschritten besteht, die sich zum Glück relativ einfach automatisieren lassen, habe ich kurz nachdem ich angefangen habe, Pakete zu bauen, mir ein kleines Shellscript geschrieben, das die notwendigen Schritte automatisiert. Inzwischen ist dieses Script knapp 550 Zeilen lang, GPL lizenziert und auf GitHub veröffentlicht.

Das Script ist mittlerweile so mächtig geworden, das es den kompletten Build-Prozess, bestehend aus

  • dem Download der Quelltexte von der Projektseite,
  • dem Erzeugen der src.rpm Pakete,
  • dem Durchführen eines lokalen Testbuilds mit mock,
  • dem anschließenden Validieren der Pakete (Binary und src.rpm) sowie des Spec-Files mittels rpmlint,
  • dem Upload des src.rpm Paketes auf einen FTP-Space sowie
  • dem Start des finalen COPR-Builds

vollständig automatisiert. Das Script ist ferner in der Lage, in begrenztem Umfang Platzhalter in der Quelltext-URL aufzulösen und die korrekte URL zu erzeugen.

Gesteuert wird das Script hauptsächlich durch 3 Konfigurationsdateien:

  • chroots.conf: Hier werden die zu verwendenden chroots eines Projektes eingetragen, sofern ein Projekt nicht für alle chroots eines COPRs gebaut werden soll.
  • coprs.conf: Hier werden den Projekten (Name des Spec-Files) die COPRs zugeordnet, sofern der Projektname nicht dem Namen des COPRs entspricht.
  • ftp.conf: Hier werden die URL des FTP-Space, der Pfad innerhalb des FTP-Space sowie die notwendigen Zugangsdaten eingetragen.

Ich würde mich freuen, wenn mein Script auch anderen Paket-Maintainern helfen kann, ihnen Arbeit beim Bauen ihrer Pakete abzunehmen. Genau so sehr freue ich mich über Verbesserungsvorschläge, Anregungen und konstruktive Kritik.

GTK-Theme per Terminal ändern

Fedora-Blog.de (News) - Di, 29/03/2016 - 08:30
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GnomelogoDas Gnome-Tweak-Tool hat momentan noch Probleme damit, wenn ein Theme mehrere Versionen von GTK3.0 unterstützt. In dem Fall wird unter Erscheinungsbild / GTK+ das Theme schlicht und einfach nicht angezeigt.

Zwar wurde der Fehler vom Gnome-Projekt vor einigen Tagen behoben, jedoch dürfte es wohl noch ein wenig dauern, bis es entsprechende Updates für die einzelnen Fedora Releases gibt. Bis dahin kann man sich mit dem gsettings Kommando behelfen und das gewünschte Theme mittels

gsettings set org.gnome.desktop.interface gtk-theme "CoolesTheme"

einstellen. Natürlich muss man CoolesTheme durch den Namen des gewünschten Themes ersetzen, damit das Ganze funktioniert ???? Unter Umständen muss man sich anschließend noch einmal Aus- und wieder Einloggen, falls einige Anwendungen das neue Theme nicht vollständig nutzen.

Prozentsatz der Akkuladung in der Gnome-Shell 3.20 aktivieren

Fedora-Blog.de (News) - Mo, 28/03/2016 - 23:10
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GnomelogoZumindest in der Gnome-Shell 3.20 benötigt man keine zusätzliche Extension mehr, um den Prozentsatz der Akkuladung in der oberen Leiste der Gnome-Shell angezeigt zu bekommen, da die Gnome-Shell die Funktion integriert hat.

Standardmäßig ist die Funktion jedoch deaktiviert. Um sie zu aktivieren genügt ein simples

gsettings set org.gnome.desktop.interface show-battery-percentage true

im Terminal und schon wird die Prozentanzeige ohne Neustart der Shell aktiviert.

Falls das ganze auch schon mit der Gnome-Shell 3.18 funktioniert, schreibt mir doch bitte einfach einen Kommentar.

LibreOffice-Support in Gnome-Documents 3.20 nachrüsten

Fedora-Blog.de (News) - So, 27/03/2016 - 20:51
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GnomelogoWer bereits mit Fedora 24 unterwegs ist und sich darüber ärgert, das Gnome-Documents anscheinend keine LibreOffice Dokumente mehr anzeigen kann, sei beruhigt.

Damit Gnome-Documents auch mit LibreOffice Dokumenten umgehen kann, muss das Paket libreofficekit installiert sein. Dies lässt sich ganz einfach mittels

su -c'dnf install libreofficekit'

falls sich Gnome-Documets darüber beklagen sollte, das der LibreOffice-Support angeblich nicht installiert ist.

Warum das Paket nicht zumindest eine so genannte weiche Abhängigkeit von Gnome-Documents ist, ist mir persönlich ein Rätsel …

Erste Eindrücke von Fedora 24

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 26/03/2016 - 23:00

Ich bin jetzt seit einigen Tagen mit Fedora 24 unterwegs und von einigen Abstürzen hier und da, die aber wohl eher auf den Alpha-Status zurück zu führen sind, läuft das System bereits jetzt erstaunlich rund.

Das Upgrade auf Fedora 24 habe ich diesmal nicht wie bisher mittels dnf distro-sync, sondern mittels dnf system-upgrade gemacht. Das ganze lief wie zu erwarten extrem geschmeidig und ohne irgendwelche Probleme ab: Zuerst hat dnf die benötigten Pakete heruntergeladen und lokal zwischengespeichert. Anschließend wurde das System in den selben Modus, der auch für Offline-Updates verwendet wird, gebootet und das eigentliche Upgrade wurde durchgeführt. Nachdem alle neuen Pakete installiert waren, wurde das System neu gestartet und das war es dann.

Allerdings scheint es im Kernel 4.5 von Fedora 24 einen Bug zu geben, der dafür sorgt, das die Akku-Anzeige nicht mehr korrekt funktioniert. Würde es nach der Anzeige gehen, wäre der Akku permanent vollständig geladen, was ein absoluter Traum wäre ???? Somit muss notgedrungen wohl bis dieser Bug gefixt ist, weiter den Kernel 4.4.5 von Fedora 23 nutzen.

Auch das seit gestern verfügbare Gnome 3.20 macht, wie auch schon die letzten 3.19er Releases, einen sehr guten Eindruck. Besonders gefällt mir, das sich Mediaplayer (sofern sie MPRIS2 unterstützen) direkt aus den Benachrichtigungen heraus steuern lassen.

Ein besonderes Schmuckstück ist aber auch das neue Hintergrundbild von Fedora 24. Im Vergleich dazu wirkt das Hintergrundbild von Fedora 23 schon fast langweilig:

Fedora 24 Hintergrundbils (Gnome-Desktop)Das neue Hintergrundbild von Fedora 24

Nichts desto trotz würde ich momentan noch davon abraten, das Upgrade auf Fedora 24 zu machen, es sei denn, man weiß, was man tut und kann das System zur Not auch mal über die Konsole wieder zum Leben erwecken. Alle anderen sollten noch mindestens bis zur Beta warten. Bis dahin sollte sich der meiste Staub gelegt haben und die gröbsten Ecken und Kanten sollten beseitigt sein.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Do, 01/01/1970 - 01:00