Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

dnf soll fedup und upgrade.img beerben

Fedora-Blog.de (News) - Do, 30/07/2015 - 07:00

Auf der Fedora-Entwicklerliste wurde gestern ein Änderungsvorschlag für Fedora 23 vorgestellt, der dafür sorgen soll, das zukünftig nicht mehr fedup und upgrade.img, sondern einzig Fedoras neuer Paketmanager dnf Systemupgrades durchführen soll.

Bislang werden für Systemupgrades die separaten Tool fedup bzw. upgrade.img verwendet, welche jedoch unabhängig vom jeweiligen Paketmanager des Systems arbeiten. Hinzu kommt, das zumindest letzteres auch teilweise auf undokumentierte und deshalb nicht unterstützte Funktionen von systemd zugegriffen hat, was beim Versuch, fedup durch dnf zu ersetzen immer wieder zu Problemen geführt hat.

dnf soll hingegen auf den, von dem systemd-Entwicklern empfohlenen, Offline-Update-Modus von systemd zurückgreifen und die Verwendung von upgrade.img überflüssig machen.

Comeback für die MIPS Architektur?

Fedora-Blog.de (News) - Di, 07/07/2015 - 21:05

Wie unter anderem Pro-Linux berichtet, will der Fedora Entwickler Michal Toman den nach Fedora 13 de-facto eingestellten MIPS Port der Distribution reanimieren, wofür er noch Helfer sucht. Langfristiges Ziel von Toman ist es, MIPS zu einer vollwertigen Fedora Architektur, ähnlich wie PPC, zu machen. Die dafür notwendige Build-Hardware soll Tomans Arbeitgeber und Eigentümer der MIPS-Architektur, Imagination kommen.

Toman hat bislang durch die Entwicklung des Bug-Meldesystems abrt und seine Mitarbeit an den PPC und S390 Ports von Fedora eine gewisse Bekanntheit erlangt.

Datum und Uhrzeit mit timesyncd aktuell halten

Fedora-Blog.de (News) - Mi, 01/07/2015 - 10:57
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Bereits vor einiger Zeit haben wir hier beschrieben, wie man sein Fedora auf die systemd Komponenten networkd und timesyncd umstellt.

Um timesyncd für die Synchronisation von Datum und Uhrzeit zu nutzen, muss zuerst timesyncd mitgeteilt werden, welche Zeitserver es verwenden soll. Dazu müssen folgende Zeilen in /etc/systemd/timesyncd.conf eingefügt werden:

NTP=0.fedora.pool.ntp.org 1.fedora.pool.ntp.org 2.fedora.pool.ntp.org 3.fedora.pool.ntp.org
FallbackNTP=0.pool.ntp.org 1.pool.ntp.org 0.fr.pool.ntp.org

Im nächsten Schritt muss nun noch die Synchronisation via ntp aktiviert werden

su -c'timedatectl set-ntp true'

Um Probleme beim Stellen der Systemzeit zu vermeiden, sollte man timesyncd zusätzlich noch anweisen, die Systemuhr auch in UTC zu stellen

su -c'timedatectl set-local-rtc 0'

Nachdem die obrigen Schritte ausgeführt wurden, kümmert sich fortan Systemd auch um die korrekte Uhrzeit und das korrekte Daum des Systems.

Nicht-Stören-Modus für die Gnome-Shell 3.16 (Nachtrag)

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 26/06/2015 - 18:55

Wir haben bereits darüber berichtet, das in der Gnome-Shell 3.16 der Button für den Nicht-Stören-Modus entfernt wurde.

Zusätzlich zu der damals beschriebenen Möglichkeit, diesen Modus über ein Terminal zu (de)aktivieren,  gibt es inzwischen auch eine Extension für die Gnome-Shell 3.16, welche diesen Button wieder zurückbringt.

Nicht-Stören-Modus für die Gnome-Shell 3.16

Fedora-Blog.de (News) - Di, 16/06/2015 - 22:14

In Gnome-Shell Versionen vor 3.16 gab es einen Nicht-Stören-Modus, welcher sämtliche Benachrichtigungen unterdrückte, solange er aktiv war. Im Zuge der Umgestaltungen des Benachrichtigungssystems für Gnome 3.16 wurde die Möglichkeit, diesen Modus zu aktivieren, aus der Gnome-Shell entfernt, während die eigentliche Funktionalität noch vorhanden ist.

Um den Modus zu aktivieren, muss einstweilen folgender Befehl in einem Terminal ausgeführt werden:

gdbus call --session --dest org.gnome.SessionManager \
                     --object-path /org/gnome/SessionManager/Presence \
                     --method org.gnome.SessionManager.Presence.SetStatus 2

Um den Nicht-Stören-Modus wieder zu deaktivieren, ist folgender Befehl nötig:

gdbus call --session --dest org.gnome.SessionManager \
                     --object-path /org/gnome/SessionManager/Presence \
                     --method org.gnome.SessionManager.Presence.SetStatus 0
Wer den Modus öfters benötigt, sollte sich der Einfachheit halber für diese Befehle Aliase anlegen.

Vielleicht macht sich ja auch jemand die Mühe und programmiert eine Gnome-Shell-Erweiterung, um den Modus wieder über die Shell zu (de)aktivieren ????

End of Life für Fedora 20

Fedora-Blog.de (News) - Do, 28/05/2015 - 11:57

Das Fedora Projekt hat gestern Abend bekannt gegeben, das es für Fedora 20 ab dem 23.06.2015 keine Updates mehr geben wird und Fedora damit an diesem Datum sein End of Life (EoL) erreicht hat.

Allen, die noch immer Fedora 20 einsetzen, wird dringend geraten, auf Fedora 21 oder 22 zu upgraden.

Quick-Tipp: Man-Pages mit yelp lesen

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 22/05/2015 - 17:41
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Vielen unbekannt, verfügt Gnome’s Betrachter für Hilfeseiten yelp über die Fähigkeit, man-pages anzuzeigen.

Sofern yelp bereits geöffnet ist, kann man eine man-page ganz einfach über STRG-L und anschließend in dem Eingabefeld

man:man-page

eingeben.

Alternativ kann man yelp auch direkt mit einer Man-Page aufrufen. Dazu einfach z.B. ALT+F2 drücken und anschließend

yelp man:man-page

eingeben.

In beiden Fällen muss man-page natürlich durch die zu öffnende Man-Page ersetzt werden.

Fedora 22: Firefox crasht bei HTML5-Videos [Update]

Fedora-Blog.de (News) - Do, 07/05/2015 - 07:34

Wenn Firefox neuerdings bei der Wiedergabe von HTML5-Videos (z.B. auf YouTube) abstürzt, dann sollte man nachschauen, ob die Pakete gstreamer1-vaapi oder gstreamer1-libav installiert sind und diese ggf. deinstallieren, bis das Problem behoben ist.

Update: Die Ursache des Problems scheint das Paket gstreamer1-plugins-bad-freeworld zu sein, welches man anstelle von gstreamer1-vaapi und gstreamer1-libav deinstallieren kann, um das Problem bis zu seiner Lösung zu umgehen.

Fedora 23 standardmäßig ohne SSL3- und RC4-Support

Fedora-Blog.de (News) - Di, 28/04/2015 - 13:15

Auf der Entwickler-Liste von Fedora wurde heute ein Änderungsvorschlag für Fedora 23 gepostet, der den Support für SSL3 und RC4 durch eine Änderung am crypto-policies Paket systemweit deaktivieren will. Begründet wird dies damit, das SSL3 und RC4 mittlerweile nicht mehr als sichere Verschlüsselungsalgorhytmen gelten.

Primär sind von dieser Änderung openssl und gnutls betroffen. Betreuer von Anwendungen, die Verschlüsselung nutzen, werden aufgerufen, sicherzustellen, das ihre Anwendungen auch weiterhin funktionieren und nicht ausschließlich SSL3 und/oder RC4 benötigen. Sollte dies jedoch der Fall sein, sollen Paketbetreuer entweder mit dem Upstream daran arbeiten, das Problem zu lösen, oder ausnahmsweise auf das crypto-policies Paket verzichten.

COPRs: Ein zweischneidiges Schwert

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 17/04/2015 - 21:28

Als vor nicht all zu langer Zeit COPRs (Cool Other Peoples Repositores) Einzug in das Fedora Repository hielten, war die Freunde gros, das man endlich ein Pendant zu den PPAs aus dem Untuntu-Universum habe.

Inzwischen hat man jedoch immer öfter den Eindruck, das COPRs als eine Art Zwischenschicht zwischen Rawhide und Stable missbraucht werden. Als jüngstes Beispiel könnte man das mit dem Kernel 4.0 eingeführte Live-Patching nennen. Einerseits wird bekanntgegeben, das Live-Patching standardmäßig im Fedora-Kernel deaktiviert ist, im gleichen Atemzug wird jedoch auf ein use on your own risk COPR verwiesen, wo man Kernel mit aktiviertem Live-Patching bekommen kann.

COPRs sind durchaus nützlich und hilfreich, wenn es darum geht, Dritten Pakete zur Verfügung zu stellen, die (noch) nicht in den offiziellen Fedora Repositories enthalten ist oder um neuere Versionen der in Fedora enthaltenen Software zum Testen bereit zu stellen. Ich halte es jedoch falsch, COPRs für das Entwickeln und Testen neuer Features zu verwenden. Dafür war bislang Rawhide zuständig und so sollte es auch bleiben. Ansonsten war Fedora die längste Zeit die Distribution, die man sich installiert hat, wenn man möglichst nahe am Puls der Linux-Entwicklung sein wollte und wird immer mehr zu einem Debian auf rpm-basis.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

Do, 01/01/1970 - 01:00